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Dornstadt

28.05.2015

Wudzdog läuft: Tickets gingen weg wie warme Semmeln

Ken Hensley und Live Fire kommen im Juni zum Wudzdog nach Dornstadt.
Bild: pm

Größtes Festival der Gegend vom 4. bis 7. Juni. Was es außer Musik noch alles am Stöckenweiher gibt

Es ist ihr 16. Open Air, das die Dornstädter „Waldgeister“ heuer vom 4. bis 7. Juni veranstalten. Am Stöckenweiher heißt es dabei „Alltag raus, Wudzdog rein – vier Tage Zeit zum Glücklich sein“. Dazu gibt es wieder gute Livemusik, in einer Super-Kulisse bei „Welcome to Freak City“.

Alle Bands sind bestätigt, sagt „Bommel“ Wagner von den Waldgeistern, der sich wieder Mühe gab, ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. Darum gingen auch die Karten wieder weg, wie die berühmten warmen Semmel. „Es gibt nur noch Restkarten und darum wohl auch keine Abendkasse“, so jetzt der Organisator.

Ein Highlight wird bereits der erste Festivaltag mit „Ton, Steine, Scherben“ auf ihrer verlängerten „Ding Ding Dang Dang“-Tournee. Die Setliste besteht auch aus Liedern, die seit 1971 nicht mehr gespielt wurden, wie etwa „Macht kaputt was euch kaputt macht“, „Wir streiken“ oder „Komm schlaf bei mir“. Neben den Ur-Scherben RPS Lanrue (Gitarre), Funky K. Götzner (Schlagzeug/Percussion) und Kai Sichtermann (Bass) werden dabei sein: Nicolo Rovera (Gitarre/Gesang), Ella Josephine Ebsen (Gitarre/Gesang), Maxime S.P. (Schlagzeug/Percussion), Lukas McNally (Piano) und Elfie-Esther Steitz (Gesang). Für ordentliche Stimmung wird am Freitagabend auch der Headliner „Wishbone Ash“ in seinem 45. Bandjahr sorgen. Immer noch kraftvoll und melodisch spielen sie bis zu 200 Konzerte im Jahr auf zwei Kontinenten.

Am Samstagabend kann man sich auf Ken Hensley und Live Fire freuen. Bereits ab 1970 war er bei Uriah Heep zehn Jahre stilbestimmend als Organist und Sänger bei solchen Klassikern wie „Lady in Black“. Bis heute verkaufte Uriah Heep über 30 Millionen Tonträger. Bereits 1980 startete Hensley seine Solokarriere, seit 2000 tourt er durch Europa. Zum Repertoire gehören Heep-Klassiker wie „Gipsy“, „Easy Living“, „Stealin“, „July Morning“ ebenso wie neue Balladen aus Kens Feder. „Moop Mama“ ist am Samstagabend weiterer Headliner mit einem wahrscheinlich schweißtreibenden Konzert. Die Marching-Band hat sieben Bläser, zwei Schlagzeuger und einen Sänger. Die Münchner mischen Brass, HipHop und deutschen Rap. Sänger Keno gelingt die Gratwanderung zwischen engagierten Polittexten und Zwischenmenschlichkeiten, was so vielschichtig ist, dass es Deutschlehrer genauso wie Punker gefallen kann. Weitere bestätigte Bands sind „Orange“, „Train to Roots“, „Monobo Son“, „Revelling Crooks“, „Mellow Mark“, „Cyntha Niskschas und Band“, „Siena Root“, „Provinztheater“, „MKD“, und zuletzt „Confusion“, „Pichi and Friends“ und „Well Done“. Seit einigen Jahren gibt es auf dem Wudzdog auch die „Blumen-Stage“ in den Umbaupausen an drei Tagen mit musikalischem Rahmenprogramm. Dazu finden eine Feuershow und ein Trommelworkshop statt. Außerdem wird Yoga angeboten, am Samstagnachmittag auch ein spezielles Kinderprogramm.

Zum zweiten Mal soll es den Biergarten außerhalb des Festivalgeländes geben. Auch außerhalb der Geländeöffnungszeiten können die Besucher hier essen, trinken und chillen. Dazu gibt es wieder eine große Marktmeile mit über 50 Verkaufsständen. Kulinarisch ist hier für Essen aus aller Welt gesorgt. Auch Kleidungsstände, Schmuckstände und ein Tattoostand laden ein.

beträgt im Medien-Service-Center der Rieser Nachrichten (Nördlingen, Deininger Straße) oder in Oettingen (American Diner oder Wollkorb) 36 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühr für vier Festivaltage, der Sonntag ist frei. Online gibt es Tickets unter www.waldgeister-dornstadt.de.

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