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14.06.2009

Zeichen gegen die negative Lage

Nördlingen (bs) - Vor Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Handwerk ist am Wochenende wenige Stunden vor dem offiziellen Startschuss der diesjährigen Nördlinger Mess' auf der Kaiserwiese die 24. Rieser Verbraucherausstellung (RVA) eröffnet worden. Von den Verantwortlichen wird die RVA in diesem Jahr als wichtiger Indikator vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise gesehen. Wie ist die Stimmung bei den ausstellenden Firmen und bei den Verbrauchern? Wie reagieren die Kunden auf neue Angebote oder neue Produkte?

Fragen, die RVA-Organisator Florian Koch von der Ankerbrauerei nach den zehn Mess-Tagen, beantworten will, wie er in seiner Eröffnungsansprache im Weinzelt Meyer's Keller betonte.

Nach wie vor, so Koch weiter, biete die Ausstellung eine "ideale Plattform", auf der sich regionale Firmen und Kunden zusammenfinden könnten. Sie sei eine Chance für jeden Aussteller und biete die Möglichkeit, die Bedürfnisse der Kunden besser zu erkennen, um sich in der Folge entsprechend darauf einzustellen. "Sie bietet zudem die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und Geschäfte abzuschließen."

Der Fraktionsvorsitzende der CSU im Landtag, Georg Schmid, sagte in seinem Grußwort, die Nördlinger RVA setze ein Zeichen gegen die negative Lage im Lande. Trotz der wirtschaftlich schwierigen Ausgangsposition sei der Landkreis Donau-Ries gut für die Herausforderungen gerüstet, meinte der CSU-Politiker mit Blick auf die vorhandene Infrastruktur. Mit der Technikerschule, dem Technologie Centrum Westbayern (TCW) gebe es "gute Perspektiven" für die Zukunft. Es gelte, den Landkreis wirtschaftlich gemeinsam weiterzuentwickeln.

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Lob für die Unternehmen in Landkreis

Dass im Landkreis die augenblickliche Krise nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmer ausgetragen werde, darauf wies Landrat Stefan Rößle hin. Dafür verdienten die Unternehmen höchstes Lob, weil sie bestrebt seien, ihre Belegschaften zu halten und sie beispielsweise durch Kurzarbeit vor Entlassungen zu bewahren.

OB Hermann Faul ging in seiner Grußadresse besonders auf die Aussteller ein, die mit ihrer Teilnahme an der RVA "Mut und Zuversicht" zeigten. Sie nutzten die Ausstellung als Marketinginstrument für ihre Betriebe. Faul betonte, dass nicht das Tagesgeschäft entscheidend sei, sondern vielmehr "die Geschäfte nach der Mess". Der Nördlinger OB warb zudem für die Nutzung des "Mess-Busses", der mittlerweile 30 Gemeinden anfahre und somit einen hervorragenden Service für die Bevölkerung biete.

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