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11.05.2016

Zeitzeuge spricht über die Nazizeit

Ernst Grube wurde als „Mischling“ verfolgt

Ernst Grube wurde in München geboren. Da die Mutter Jüdin war, galt er im NS-Staat als „Mischling“ und bekam die Diskriminierung und Entrechtung der Nationalsozialisten als Kind am eigenen Leib zu spüren. Als die Familie ihre Wohnung aufgeben musste, kamen Ernst und seine Geschwister in das jüdische Kinderheim in München. Nach dessen Auflösung 1942 wurden die Kinder zunächst in das Sammellager nach Milbertshofen und später in das Lager nach Berg am Laim gebracht. Von dort wurde Ernst Grube noch im Februar 1945 zusammen mit seiner Mutter und seinen Geschwistern nach Theresienstadt deportiert. Grube wird seine Verfolgung während der Nazizeit als jüdisches Kind unter dem Gesichtspunkt darlegen, dass „das Wachhalten der Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen den politischen Spielraum rechtsextremer Strömungen nach 1945 immer wiedereingeschränkt hat. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 11. Mai, um 19 Uhr in der ehemalige Synagoge Hainsfarth statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. (emy)

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