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Mönchsdeggingen

21.05.2015

Zu Gast bei Freunden

Das „Team C“ bei der Probe für den Showabend des „Spiel ohne Grenzen“ in Mönchsdeggingen.
Bild: Inka Möwes

An Pfingsten findet das 30. Spiel ohne Grenzen findet  statt. Es sind nicht nur Teams aus Deutschland dabei

Mönchsdeggingen In der einen Ecke wird gelacht und getanzt, in der anderen noch gesägt. Während die Aufbauarbeiten für das 30-jährige Spiel ohne Grenzen in Mönchsdeggingen noch auf Hochtouren laufen, probt das Team C, eine der zwei Mannschaften, die für Mönchsdeggingen an den Start gehen, ihre Show. Die Stimmung ist ausgelassen – man hat das Gefühl, hier kennt jeder jeden.

Das Spiel ohne Grenzen, kurz „SpoG“, bestehe daraus, dass 15 Mannschaften aus verschiedensten Regionen sich in sechs verschiedenen Sportspielen miteiander messen, erklärt Alex Kramper, Veranstalter des Spiels ohne Grenzen. Dieses Jahr sind es Mannschaften aus Deutschland und der Schweiz. Das Event ziehe sich über drei Tage: Es beginne am Freitag mit einer Pool-Party, am Samstag dann werden die Gäste offiziell begrüßt – darunter auch eine ehemalige Mannschaft aus Holland, die extra zum Zuschauen nach Mönchsdeggingen gekommen ist. Im Grunde sei es wie ein altes Klassentreffen, vergleichen die Mitglieder des Organisationsteams. Es habe sogar schon ein Paar geheiratet, dass sich durch das SpoG kennenlernte. Neben der Demonstration der Sportspiele, ist der Show-Abend ein weiterer Höhepunkt. Jede Mannschaft kann durch einen selbst einstudierten Bühnenauftritt bereits Punkte für den nächsten Tag sammeln – je lustiger, desto besser. Um die Faschingszeit beginnt bereits die Planung, erzählt Manuel Heuberger, der dieses Jahr zum zweiten Mal dabei ist. Das Konzept, das Bühnenbild, die Kostüme: Alles wird von den Teams selbst auf die Beine gestellt. „Durch die viele Arbeit verbringt man natürlich sehr viel Zeit miteinander. Wir treffen uns oft, um zu proben, Dinge zu organisieren oder um beim Aufbau zu helfen. Selbst als Neuling wird man sofort miteingebunden“, sagt Marcel Gmeiner, der das erste Mal an den Spielen teilnimmt.

Am Sonntag dann fällt, nach Gottesdienst und gemeinsamen Mittagessen im Festzelt, der Startschuss für die Spiele. In sechs Spielen müssen die Mannschaften in Gruppen- und Einzelspielen Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Teamgeist beweisen. Ob beim Überqueren einer drei Meter hohen Mauer, beim Hangeln an Leitern oder beim Durchqueren des 25 Meter langen Wasserbeckens – Taktik und Sportlichkeit sind gefragt.

Und beim letzten Spiel, genannt Casino Royale, brauchen die Mannschaften sogar ein bisschen Glück. Kramper lacht: „Früher war das alles nicht so professionell. Was in den vergangenen Jahren alles auf die Beine gestellt wird, ist echt verrückt“. Am Abend findet dann die Siegerehrung statt. Es gäbe sogar einen klassischen Trikottausch, erzählt Marion Gering, ebenfalls aus dem Organisationsteam. Auch das Team C bestätigt noch einmal: Das Motto „Freunde, Freude, Spiel und Spaß“ treffe absolut zu. Man treffe dort sowohl alte Jugendfreunde, als auch Freunde aus den anderen Teams. Manchmal sehe man eine Person wieder, die man zwei Jahre lang nicht gesehen habe, und man verstehe sich auf Anhieb wieder – eben ein Treffen unter Freunden.

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