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Zum Corona-Ausbruch im Bürgerheim Nördlingen: Den Angehörigen die Ungewissheit nehmen

Kommentar Von Verena Mörzl
13.10.2020

Für die Betroffenen im Bürgerheim in Nördlingen liegen nach dem Corona-Ausbruch herausfordernde Zeiten zurück. Die schnellen Schutzmaßnahmen waren wichtig und richtig. Verbesserungs-Potenzial gibt es dennoch.

Glimpflich ist der Corona-Ausbruch im Nördlinger Bürgerheim nicht verlaufen. Zwei Menschen sind gestorben. Mehrere Wochen mussten die Frauen und Männer mit massiven Einschränkungen leben. Dass mehr oder weniger heimlich Gespräche durchs Fenster nach draußen geführt worden sind, ist bezeichnend.

Aber natürlich war das Geschehen auch für das Personal eine psychische und körperliche Belastung. Insgesamt sind rund 500 Tests durchgeführt worden. Dass die Schutzmaßnahmen schnell getroffen und konsequent umgesetzt worden sind, hat wohl dazu beigetragen, dass es weitaus weniger Tote als in Harburg oder Bissingen gegeben hat. Denn soviel ist inzwischen bekannt: Wird das Coronavirus in einer frühen Phase entdeckt, wirken die Schutzmaßnahmen erfolgreicher.

Angehörige sollen künftig über die Website informiert werden

Trotzdem gibt es Verbesserungspotenzial. Gut, dass es bereits Bestrebungen gibt, wie Angehörige künftig besser informiert werden können. Dafür die Website herzunehmen und anzupassen, ist nur zeitgemäß. Vor allem aber nimmt es den Verwandten die Ungewissheit, was mit Oma, Opa, Onkel, Tante, Mutter oder Vater geschieht.

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