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Konzert III

02.02.2018

Zwei Bigbands auf einer Bühne

Mit launigen Worten begrüßte Schulleiter Thomas Möckel die Bigband der Realschule in der voll besetzten Turnhalle.
Bild: Andreas Kiesl

Nicht nur die aktuelle Combo der Realschule Maria Stern spielt in der Turnhalle

Die Realschule Maria Stern hat zum Abschluss des Ehemaligentages ihr legendäres Bigband-Konzert in der schuleigenen Turnhalle präsentiert. Nachdem Bandleader Thomas Pichl von Schulleiter Thomas Möckel in der Manier eines Box-Champions angekündigt worden war, erwartete die Zuhörer in der voll besetzten Turnhalle ein abwechslungsreiches und qualitativ hochwertiges Programm aus Bigband-Stücken und leisen Balladen.

Die aktuelle Bigband zeigte dabei, dass sie unterschiedlichste Stilrichtungen spielen kann und beherrscht. Nach einer rockig angehauchten Nummer von Bon Jovi ging es über Funk in den „klassischen“ Jazzbereich von Count Basie bis hin zum Modern Jazz. Dazwischen überzeugten die Sängerinnen mit dem ehemaligen Lehrer Marcel Neubauer mit ruhigen Balladen, die gefühlvoll von David Ulrich am Klavier begleitet wurden. Miriam Pfister glänzte zunächst mit einem schwer zu singenden Liebeslied aus der Filmserie „Twilight“, bei dem sie die Töne sicher traf. Begleitet wurde sie im zweiten Teil des Stücks von Anna Scherer, die ihrerseits ein kraftvolles Solo mit einem sehr guten Wechsel von emotional-nachdenklichen und eindringlichen Passagen hinlegte. Quasi perfekt miteinander harmonierten Marcel Neubauer und Sarah Wizinger bei dem Ed-Sheeran-Duett „Perfect“. Als am Schluss alle vier Sänger gemeinsam „Fields of Gold“ von Sting zum Besten gaben, konnte das Publikum die Stimmung des Komponisten bei dem Blick aus seinem kleinen Anwesen in Südengland gut nachvollziehen.

Nach der Pause freute sich Thomas Pichl darüber, dass er wieder eine komplette Bigband aus ehemaligen Realschülern zusammenstellen konnte. Diese eröffnete mit einem lockeren, südamerikanischen Samba-Swing, worauf ein bekanntes Pop-Jazz-Stück aus den Siebzigern von Grover Washington mit sehr rhythmischer Percussion folgte, ehe leicht beschwingter Klassik-Sound von Glenn Miller diesen Teil beendete.

Bevor Miriam Pfister mit einem starken Intro ihre beiden Gesangskolleginnen auf die Bühne zurückholte und Band und Sängerinnen gemeinsam Blues-Swing-Feeling in die Halle zauberten, ließen es alle Musiker bei den letzten beiden Stücken noch einmal „so richtig krachen“. Im Anschluss spielten beide Bands zusammen ein Stück aus dem Musical „Blues Brothers“, worauf sogar noch eine zweite Zugabe folgte. Schulleiter Thomas Möckel bedankte sich mit kleinen Süßigkeiten bei allen Akteuren. (pm)

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