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Verkehr

10.01.2019

Zwischen Alerheim und Rudelstetten: Weniger Unfälle durch Sichtschutz?

An der Kreuzung bei Alerheim Richtung Rudelstetten gibt es seit zwei Monaten einen Sichtschutz.
Bild: Anja Ringel

Die Kreuzung bei Alerheim ist zum einem Unfallschwerpunkt geworden. Ein Experte erklärt, welche Lösung er empfiehlt.

Vier Unfälle im vergangenen Jahr mit insgesamt einem Schwer- und neun Leichtverletzten, ein weiterer Unfall am Dienstag, bei der eine Frau verletzt wurde: Die Kreuzung bei Alerheim in Richtung Rudelstetten ist laut Markus Seel von der Polizei Nördlingen zu einem Unfallschwerpunkt geworden. Die Stelle sei ein „Riesenproblem“ sagt Abteilungsleiter Stefan Greineder vom Staatlichen Bauamt Augsburg. Die Ursache bei allen Zusammenstößen: Autofahrer missachten die Vorfahrt. Alerheims Bürgermeister Christoph Schmid sagt, dass fast nie Ortsunkundige die Unfälle verursachen, oft sei Fahrlässigkeit der Grund.

Autofahrer sollen zum Bremsen gezwungen werden

Das Staatliche Bauamt Augsburg hat deshalb vor zwei Monaten einen weiteren Sichtschutz an der Kreuzung angebracht. Aus Rudelstetten kommend gibt es bereits einen, nun können auch Autofahrer aus Alerheim, den Verkehr, der von links kommt, nicht mehr sofort sehen. Dadurch sollen sie laut Abteilungsleiter Greineder gezwungen werden, früher abzubremsen, um Zusammenstöße zu verhindern. Der Unfall am Dienstag konnte so jedoch nicht verhindert werden. Sowohl das Staatliche Bauamt als auch die Nördlinger Polizei wollen die Gefahrenstelle in den nächsten Monaten genauer beobachten. Wenn sich an der Kreuzung wieder konzentriert Unfälle ereignen, werde das Bauamt erneut tätig werden, sagt Greineder.

Für ihn ist die verkehrssicherste Lösung an dieser Stelle ein Rechtsversatz. Damit habe man an ähnlichen Kreuzungen schon gute Erfahrungen gemacht. Das hätte zur Folge, dass zum Beispiel ein Autofahrer aus Rudelstetten kommend erst rechts abbiegen muss, um dann auf die Linksabbiegerspur in Richtung Alerheim zu wechseln. Momentan muss er nur geradeaus über die Kreuzung fahren. Ein Kreisverkehr, der im vergangenen Jahr im Gespräch war, ist Greineders Meinung nach an dieser Stelle eher hinderlich für den Fernverkehr.

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Die Diskussion ist geschlossen.

11.01.2019

"Ein Kreisverkehr, der im vergangenen Jahr im Gespräch war, ist Greineders Meinung nach an dieser Stelle eher hinderlich für den Fernverkehr."
Achso ja klar, die Gesundheit der regelmäßig dort verletzten Menschen im Vergleich dazu ist freilich weniger "hinderlich" als wichtiges Argument FÜR einen Kreisverkehr an dieser Stelle, oder was? - Wie ist das dann eigentlich mit "dem Fernverkehr" in Fessenheim oder in Munningen oder gar in Oettingen, wo auch regelmäßig große und lange LKWs die dortigen Kreisverkehre passieren müssen..!??
Mannomannomann, was für ein Gegurke. Der gesamte Abschnitt von der unteren Kreuzung bis hin zur Kreuzung/Einmündung am Wennenberg oben ist doch - trotz aller Idylle - eine sehr riskante Gefahrenzone, wie halt auch die gesamte Gemeinde Alerheim während vieler Jahre leid- und schmerzvoll erfahren musste. Deshalb ist es nun einfach wirklich an der Zeit eine elegante sowie saubere Auflösung dieser vermaledeiten Unfallzone endgültig anzustreben! - Und dies stellt m.E. nun mal ein Kreisverkehr dar, ohne jene andauernden Makulaturarbeiten mit zunächst einmal einem Sichtschutz, und dann später mal wieder einem weiteren Sichtschutz, und nun inzwischen quasi so eine Art "halber Kreisverkehr" bzw. einen sog. Rechtsversatz.., etc. - Auweia, liebes staatliches Bauamt in Augsburg, die klarste Lösung liegt doch unweigerlich auf der Hand: Unten, an der Hauptausfahrt von Alerheim einen Kreisverkehr errichten und dann von da ab bis kurz hinterm Wennenberg in Richtung Fessenheim eine 80 km/h Zone, damit dann bitte diese verheerenden Unfälle dort in unserer Gemeinde endlich ein Ende haben!!!

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