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Bandkeramiker prägen ersten Ackerbau in Baldingen und bauen außergewöhnliche Häuser

Mönchsdeggingen

So lebten die ersten Bauern im Ries - und so klein blieben diese Menschen

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    Der "Kumpf", ein kleines bauchiges Gefäß, ist typisch für die Kultur der Bandkeramik. Bei den ersten Ackerbauern im Ries handelte es sich um eine Kultur der Linienbandkeramik. Dieses Gefäß wurde allerdings nicht im Ries gefunden.
    Der "Kumpf", ein kleines bauchiges Gefäß, ist typisch für die Kultur der Bandkeramik. Bei den ersten Ackerbauern im Ries handelte es sich um eine Kultur der Linienbandkeramik. Dieses Gefäß wurde allerdings nicht im Ries gefunden. Foto: Fabian Haack

    Die ersten Ackerbauern im Ries datieren wie auch in Süddeutschland auf die Zeit von 5500 bis 5000 vor Christus (Frühneolithikum). Es handelte sich um die Kultur der Linienbandkeramik, die in der ungarischen Tiefebene um 6000 vor Christus entstanden war. Von dort waren kleine Pioniertrupps sesshafter Ackerbauern nach Nordwesten aufgebrochen und verbreiteten sich vom Schwarzen Meer bis zum Pariser Becken. Zuvor lebten die Menschen in Süddeutschland als Jäger und Sammler. Die Anfänge des Ackerbaus werden auch als „neolithische Revolution“ bezeichnet. Doch wer waren die ersten Ackerbauern, die Bandkeramiker?

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