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Händler auf dem Weihnachtsmarkt Nördlingen verzeichnen stabile Umsätze

Nördlingen

So laufen die Geschäfte auf dem Nördlinger Weihnachtsmarkt

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    Die Händlerinnen und Händler auf dem Nördlinger Weihnachtsmarkt ziehen eine erste positive Bilanz in diesem Jahr.
    Die Händlerinnen und Händler auf dem Nördlinger Weihnachtsmarkt ziehen eine erste positive Bilanz in diesem Jahr. Foto: Josef Heckl

    Winterlicher Schnee, der für mehr Adventsstimmung sorgen könnte, fällt in diesem Jahr bisher keiner auf den Nördlinger Weihnachtsmarkt. Doch immerhin regnet es nicht. Das freut die Händlerinnen und Händler. Die freuen sich deshalb über gute Umsätze.

    „Wir sind zufrieden“, sagt Uwe Kohler, Sprecher des Bayerischen Landesverbandes der Marktkaufleute und selbst Betreiber eines Standes für Haushaltswaren auf dem Nördlinger Weihnachtsmarkt. Dadurch, dass es in Nördlingen kein Geschäft mehr mit diesem Sortiment gebe und er mit seinem Stand auch auf der Mess‘ sowie auf dem Herbst- und Frühjahrsmarkt vertreten sei, habe er sich eine gute Stammkundschaft aufbauen können, sagt Kohler. Im Vergleich zum Vorjahr käme allen Händlern zugute, dass das Wetter sehr stabil war, es hätte weniger geregnet als im Dezember 2024. Viele Kundinnen und Kunden, auch aus anderen Landkreisen, schätzen laut Kohler Nördlingen als Einkaufsstadt, weil es hier noch viele kleine Geschäfte gebe. Er hat allerdings die Erfahrung gemacht, dass etwas weniger auswärtige Besucher den Weihnachtsmarkt besucht haben.

    Altmann: Vor der Pandemie mehr ausländische Besucher auf dem Weihnachtsmarkt

    Dieses Gefühl teilt auch Fabian Altmann, der mit seiner Familie „Binningers Weihnachtslädle“ in der Eisdiele in der Schrannenstraße betreibt. Seiner Erfahrung nach habe es früher mehr Tagestouristen, auch aus dem Ausland, gegeben. „Man musste öfter Englisch beim Verkaufen sprechen“, sagt er. Vor der Pandemie seien auch gefühlt mehr Gruppen, die etwa zu zehnt den Markt besucht hätten, unter den Besuchern gewesen. Mit der Zwischenbilanz in diesem Jahr ist Altmann aber sehr zufrieden. „Es ist ähnlich wie im Vorjahr, passt eigentlich alles“, sagt er. Bereits im vergangenen Jahr habe er wegen des Regens nicht weniger Geschäfte gemacht. Denn die Leute konnten sich in seinem Laden gut unterstellen und er hatte Schirme bereitgestellt. Grundsätzlich seien die stärksten Tage eigentlich immer der Eröffnungstag und der 23. Dezember.

    „Super“, sagt auch Karl Bosch, der im Auftrag von Sebastian Haag den Flöff-Stand am Marktplatz betreibt, zur Zwischenbilanz in diesem Jahr. Es kämen jede Menge Leute, mehr als im vergangenen Jahr. Durch viel Werbung, die man in den sozialen Medien mache, sei das Glühbier Flöff bekannter geworden. „Es kommen auch viele Gäste von außerhalb, die begeistert von der Stadt, vom Weihnachtsmarkt und von der Lichterdekoration sind“, sagt Bosch. Seiner Erfahrung nach nehme die Frequenz am Stand im Laufe des Weihnachtsmarkts noch zu. Denn gerade die kleinen Geschenke, die man am Stand verkaufe, würden vor allem in Richtung Weihnachten beliebt.

    Karaman: Zweite Hälfte des Nördlinger Weihnachtsmarkts ist besser besucht

    Auch Cem Karaman, der bereits seit 1987 auf dem Nördlinger Weihnachtsmarkt Döner verkauft, hat die Erfahrung gemacht, dass die zweite Hälfte des Marktes stärker ist. „Dadurch, dass in den ersten zwei Wochen auf den Dörfern rundum auch Weihnachtsmärkte stattfinden, verkaufen wir in den letzten zwei Wochen mehr. Das war schon immer so“, sagt er. Auch er zieht eine positive Halbzeitbilanz und ist zufrieden mit dem Umsatz bisher.

    Alexander Maier hat im vergangenen Jahr die Grillbude Hach übernommen. Er verkauft unter anderem Käseknacker, Steaks und Schaschlik. Seiner Erfahrung nach geben die Leute in diesem Jahr etwas weniger Geld als im Vorjahr aus. „Aber ich bin zufrieden“, sagt der Händler. An den Wochenenden laufe das Geschäft etwas besser als unter der Woche. Verteilt über die Zeit des Weihnachtsmarktes, sehe er keine Unterschiede in der Kundenfrequenz.

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