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Oettingen belebt: Gemeinsamer Spaziergang für dynamische Innenstadt

Oettingen

Oettingen diskutiert: Gemeinschaftlicher Spaziergang für eine belebte Innenstadt

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    Bei einem gemeinsamen Spaziergang durch die Stadt haben Bürgerinnen und Bürger in Oettingen über die Zukunft der Stadt diskutiert.
    Bei einem gemeinsamen Spaziergang durch die Stadt haben Bürgerinnen und Bürger in Oettingen über die Zukunft der Stadt diskutiert. Foto: Walter Rensing

    Miteinander ins Gespräch kommen wollten Bürgermeister Thomas Heydecker und Innenstadtmanagerin Barbara Binder und luden zum gemeinsamen Innenstadtspaziergang ein. Heydecker freute sich, dass er mit rund 30 Bürgerinnen und Bürgern eine bunte Mischung aus der Bürgerschaft begrüßen konnte. Neben Familien mit Kindern nahmen Personen aus allen Altersgruppen teil, auch Stadträte und Vertreter der Werbegemeinschaft und anderen Interessengruppen waren dabei.

    Bevor sich alle auf den Weg durch die Stadt machten, führte Stadtplaner Dr. Andreas Raab in aktuelle Prozesse und Entwicklungstrends in Innenstädten ein. Er betonte, dass Veränderungen notwendig sind, wenn man die Innenstadt als lebendiges Zentrum erhalten will. Diese könnten durchaus schmerzhaft sein und zu Kontroversen führen, da Veränderungen immer Eingriffe in Gewohntes und Vertrautes darstellen. Aber: Auch daraus können neue Gewohnheiten entstehen. Sabine Koloska, frühere Quartiermanagerin der sozialen Stadt, zeigte, dass bereits früher mit dem öffentlichen Bücherschrank oder dem Programm „Rosen für die Innenstadt“ immer wieder Vorschläge umgesetzt wurden, die zu einer Bereicherung der Innenstadt beigetragen haben.

    Verkehr als zentrales Thema

    Als zentrales Thema kristallisierte sich bei allen Spaziergängern das Thema Verkehr heraus. In der Königstraße wurde die Gehsteigabsenkung diskutiert, auch die Parkplatzsituation wurde in der gesamten Innenstadt als schwierig eingeschätzt. Durchaus kontrovers wurde die Tatsache aufgeführt, dass man in Kleinstädten am liebsten direkt vor dem Geschäft parken will, obwohl das in Großstädten nie möglich ist, es aber billigend in Kauf genommen wird. Auch der Verkehr in der Schloßstraße und die Gestaltung des Marktplatzes beschäftigten alle Teilnehmer. Hier zeigte sich, dass noch viele Gespräche nötig sein werden, um hier eine gemeinsame Lösung für alle zu finden.

    Innenstadtmanagerin Barbara Binder fasste zum Schluss zusammen und gab allen eine Bitte mit auf den Heimweg: „Um die Stadt als Lebensmittelpunkt lebendig zu gestalten, müssen wir möglichst viele mit ins Boot holen. Aber: Wo viele Meinungen und Vorstellungen aufeinandertreffen, muss jeder ein Stückchen von seiner Vorstellung hergeben, um einen tragbaren Kompromiss für alle zu finden. Es geht nur zusammen.“ Die Bürgerbefragung läuft noch bis 9. September. Alle Informationen dazu sind zu finden im Bereich Innenstadtentwicklung auf www.oettingen.de. (AZ)

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