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Oettingen
26.07.2022

Oettinger SPD ist weiterhin für Reaktivierung der Hesselbergbahn

Gemeinsam für die Reaktivierung der Hesselbergbahn (von links nach rechts), Wassertrüdingens Bürgermeister Stefan Ultsch, SPD-Ortsvereinsvorsitzende Martina Krommrei, die Landesvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bayern MdL Eva Lettenbauer, der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Matthias Habicht, der Vorsitzende des Bündnisses Verbindung-zwischen-Freunden Peter Banczyk, Oettingens Bürgermeister Thomas Heydecker und Wassertrüdingens Ortsvorsitzende der Grünen Brigitte Mahnke.
Foto: Matthias Habicht

Bei der Veranstaltung "Sommer-Dampf" in Oettingen lautet das Motto: "Es lebe die Hesselbergbahn". Die Anwesenden machen sich stark für die Verkehrswende.

Im Nordries ist der Einsatz für die Reaktivierung der Hesselbergbahn weiter groß. Aus der Veranstaltung "Nikolaus-Dampf", die Ende vergangenen Jahres wegen der Infektionslage abgesagt werden musste, wurde der "Sommer-Dampf", eine Infoveranstaltung zur Reaktivierung der Hesselbergbahn als kleines Sommerfest der Oettinger SPD und dem Zusammenschluss Verbindung-zwischen-Freunden stattfand. Unverändert blieb das Motto "Es lebe die Hesselbergbahn".

Mit der Hesselbergbahn die Voraussetzungen für Verkehrswende schaffen

In entspannter Atmosphäre konnten sich die Besucherinnen und Besucher laut einer Mitteilung des Oettinger SPD-Ortsverbands über den Stand der Reaktivierung informieren, sich mit Gleichgesinnten austauschen und neue Aktionen zur Unterstützung der Reaktivierung planen. Die Referenten, Landtagsabgeordnete Eva Lettenbauer, der Wassertrüdinger Bürgermeister Stefan Ultsch, der Oettinger Bürgermeister Thomas Heydecker und der Vorsitzende des Bündnisses Verbindung-zwischen-Freunden Peter Banczyk, standen im Anschluss ihrer Ausführungen noch Rede und Antwort. Alle waren sich darin einig, dass für eine gelungene Verkehrswende zunächst einmal die Voraussetzungen geschaffen werden müssen.

Wenn in Oettingen keine Bahn fährt, kann auch niemand die Bahn nutzen - so gerne man dies tun würde. Sowohl Banczyk als auch Lettenbauer wiesen auf den großen Erfolg des Neun-Euro-Tickets hin. "Dies habe gezeigt, dass die Leute bereit wären, öfter die Bahn zu nutzen", so Banczyk, "aber auf dem platten Land sei man momentan eben einfach auf das Auto angewiesen." "Wenn günstige und unkomplizierte Angebote geschaffen werden würden, wären wir mit der Verkehrswende bereits viel weiter", stimmte Landtagsabgeordnete Lettenbauer zu. "Die Menschen wollen ein Ticket statt Ticketdschungel, regelmäßige Verbindungen und bezahlbare Preise. Das ist mein Ziel für die Hesselbergbahn wie auch für unsere Busse", so Lettenbauer.

Bürgermeister Heydecker betonte, dass zum Klimaschutz nicht nur die Energiewende, sondern ganz besonders auch die Mobilitätswende gehöre. Er zeigte sich erfreut, dass sich auf Landkreisebene mit der Ausweitung des Ruf-Bus-Systems eine Lösung für die "letzten Kilometer" abzeichne. So könne eine Reise auch von der Bevölkerung der um Oettingen liegenden Dörfer direkt am Wohnort begonnen werden, was die Attraktivität der Zugverbindung steigere. (AZ)

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