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Oettinger Residenzkonzerte zeigen besondere Talente der jungen Solisten

Oettingen

Von der Schulbank auf die Bühne: Junge Talente zeigen ihr Können bei den Oettinger Residenzkonzerten

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    Die jungen Solistinnen und Solisten des Abends: Elisabeth Müller (von links), Hanna Hopf, Eric Goitia Schmitt, Theresa Knoll, Magdalena Köhnlein, Lina Sandner und Studiendirektor Günter Simon.
    Die jungen Solistinnen und Solisten des Abends: Elisabeth Müller (von links), Hanna Hopf, Eric Goitia Schmitt, Theresa Knoll, Magdalena Köhnlein, Lina Sandner und Studiendirektor Günter Simon. Foto: Peter Urban

    Welche musikalischen Talente rund um das Oettinger Kammerorchester und das Oettinger Albrecht-Ernst-Gymnasium heranwachsen, konnte man beim Eröffnungskonzert der diesjährigen Residenzkonzerte im ausverkauften Festsaal erleben. Gleich sechs vielversprechende Talente zeigten ihr Können zusammen mit den Orchester-„Profis“.

    Den Anfang machte die Löpsingerin Magdalena Köhnlein mit dem Fagott. Sie besucht die 11. Klasse am AEG, hat seit neun Jahren Fagottunterricht bei Petra Braun und meisterte Antonio Vivaldis Konzert in a-Moll, RV 497 für Fagott und Orchester geradezu souverän. Vivaldis Doppelkonzert in d-Moll, RV 565, für zwei Violinen aus dem Zyklus „L’estro armonico“ zeigten Lina Sandner und Elisabeth Müller. Die Wemdingerin Lina Sandner (10. Klasse AEG) spielt schon im Oettinger Bachorchester und wird von Lena Dantonello an der Rieser Musikschule betreut, während Elisabeth Müller aus Kleinerdlingen (12. Klasse AEG) dort von Martina Rube unterrichtet wird.

    Residenzkonzerte in Oettingen: Eric Goitia Schmitt begeistert an Querflöte

    Der heimliche Star des Abends war Eric Goitia Schmitt an der Querflöte, der das Flötenkonzert in d-Moll, Wq 22 von Carl Philipp Emanuel Bach meisterhaft interpretierte. Nicht von ungefähr, denn schon mit sechs Jahren erhielt er seinen ersten Flötenunterricht und hat in den Jahren 2024 und 2025 beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ jeweils den 1. Preis abgeräumt. Orchestererfahrung sammelte er mit dem bayerischen Landesjugendorchester, unter anderem unter der Leitung von Sir Simon Rattle.

    Hanna Hopf, aus Schmähingen, 12. Klasse AEG, wird an der Rieser Musikschule von Annika Körner unterrichtet und präsentierte Georg Philipp Telemanns Konzert G-Dur, TWV 51 für Viola und Orchester. Einen weiteren Höhepunkt lieferte Theresa Knoll, Violoncello, aus Nördlingen mit Antonio Vivaldis Konzert in d-Moll, RV 407. Sie besucht die 13. Klasse am AEG und hat seit der ersten Klasse Klavier- und Cellounterricht bei Alexander Ruhe an der Rieser Musikschule. Sie spielt inzwischen im Schwäbischen Jugendsinfonieorchester. Alle Künstler zusammen lieferten sich zum Abschluss eine witzige „Konzertschlacht“ mit „La Battaglia à 10“ von Heinrich Ignaz Franz Biber, die in großem Applaus und vielen Bravos für die Gesamtleistung aller Beteiligten mündete. Und eine Zugabe folgen ließ, bei der Eric Schmitt mit dem letzten Satz aus Johann Sebastian Bachs Orchestersuite Nr. 2, h-Moll, der Badinerie, einen Schlusspunkt setzte, der dem Abend würdig war. Sorgen um fehlenden Nachwuchs muss sich AEG-Musikfachleiter und Konzertmeister Günter Simon wohl nicht machen. (AZ)

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