Nachdem immer mehr Beschwerden über das Parken auf der Augsburger Straße im Bereich des bestehenden und des künftigen Ärztehauses an die Stadtverwaltung herangetragen werden, hat sich die Bauverwaltung einen Lösungsansatz überlegt, um diesem Missstand zu begegnen. Das wurde kürzlich im Bauausschuss bekannt.
Wie Oberbürgermeister David Wittner mitteilte, soll wenige Hundert Meter entfernt auf der Brachfläche an der Maria-Penn-Straße/Adamstraße beim Edeka-Markt ein provisorischer Parkplatz für rund 50 Fahrzeuge ausgewiesen werden. Damit will die Verwaltung die Verkehrsteilnehmer dazu bewegen, nicht auf beiden Seiten der Augsburger Straße zu parken, sondern das neue Angebot auf dem früheren BayWa-Areal zu nutzen. Die Einteilung der Stellflächen werde ähnlich dem Döderleinparkplatz mittels Pollern und Ketten erfolgen. Langfristiges Ziel der Stadt bleibe es, das Grundstück für eine Wohnbebauung zu nutzen, betonte der OB auf eine entsprechende Frage von Stadträtin Barbara Wunder (PWG).
Zwei Garagen in der Nördlinger Altstadt sollen einem Neubau weichen
Genehmigt hat der Ausschuss zudem den Abbruch der beiden Garagen an der Ecke Salvatorgasse/Hintere Reimlinger Gasse. Dort soll ein Neubau eines Einfamilienhauses mit zwei Stellplätzen entstehen. Nach Angaben von Bauamtsleiter Marco Kurz fügt sich das neue Gebäude harmonisch in das historische Stadtbild ein. Die Planung sei in enger Abstimmung mit der unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt erfolgt. Das Vorhaben beseitige einen „städtebaulichen Missstand“, waren sich die Ausschussmitglieder einig.
Viel Geld gibt die Stadt für die Neuanschaffung eines Lkw-Geräteträgers für den Baubetriebshof aus. Der Ausschuss genehmigte hierfür Mittel in Höhe von 239.500 Euro brutto. Das bisherige Fahrzeug gilt als dringend überholungsbedürftig, was 50.000 Euro kosten würde. Der Unimog war für Mäharbeiten an den Straßenrändern, Transporte sowie zu Streu- und Räumarbeiten im Winterdienst im Einsatz.
Unternehmen will Mobilfunkmast auf Holheimer Flur
Im Zuge des weiteren Mobilfunknetzausbaus in der Region hat ein Unternehmen den Bau eines Funkmastes auf Holheimer Flur beantragt. Dieser soll später Netzbetreibern zur Verfügung gestellt werden. Der Stahlgittermast hat eine Höhe von 30 Metern. Das Gremium stimmte dem Bauvorhaben zu.
Vertagt hat der Ausschuss die Entscheidung über den Abriss der Kasarm an der Baldinger Mauer 7. Das Gebäude soll dem vorgesehenen Spielplatz für die Kindertagesstätte im Eger-Viertel weichen. Laut OB Wittner gibt es hierzu noch Beratungsbedarf.
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