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Fußball

18.05.2019

Abschied von einigen „Aufstiegshelden“

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2 Bilder
Kapitän Stefan Raab beendet seine aktive Laufbahn.
Bild: Robert Milde

Raab und Oefele hören auf, Dewein, Lamprecht und Mozol gehen

Zum Ende der Saison 2018/19 verabschiedet der TSV 1861 Nördlingen einige Spieler, die sich einem anderen Verein anschließen oder aber ihre aktive Spielerkarriere beenden werden.

Nach einer Spielzeit in der Bayernliga Süd schließt sich Außenbahnflitzer Daniel Dewein dem Regionalligisten FV Illertissen an. Aus beruflichen Gründen (Dewein arbeitet mittlerweile in Ulm) ist der Aufwand für den 23-Jährigen nicht mehr zu stemmen. „Daniel hat sich prima in unserer Mannschaft eingefunden und vor allem nach der schweren Verletzung von Manuel Meyer seine Aufgabe in unserem Team gut ausgefüllt. Seine Schnelligkeit war absolut beeindruckend“, erklärt Abteilungsleiter Andreas Langer.

Zwei Jahre war Matus Mozol beim TSV und agierte dort vorrangig in der U23. „Auch Matus hat viele gute Spiele für uns abgeliefert. Seine Qualitäten auf der offensiven Außenbahn waren bemerkenswert“, so Langer über den slowakischen Flügelspieler. Den 23-Jährigen zieht es aus privaten Gründen zurück in seine slowakische Heimat.

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Einer der Aufstiegshelden aus der Saison 2017/18 wird seine aktive Karriere beenden. Nico Oefele (26) wird nicht mehr als aktiver Spieler auf dem Fußballplatz stehen. „Mit Nico hört eine sehr wichtige Stütze unserer ersten Mannschaft der letzten Jahre auf. Seine Spielintelligenz sowie Torgefährlichkeit werden uns fehlen. Nico war einer der ganz wichtigen Akteure für unseren Aufstieg in die Bayernliga. Aber auch in all den Jahren zuvor war er ein herausragender Spieler und eine große Persönlichkeit“, bilanziert Langer. Unvergessen wird die Spielzeit 2013/14 bleiben, als Oefele 25 Treffer in der Landesliga erzielte.

Wie für Dewein wird es auch für Florian Lamprecht (23) sportlich nach oben gehen, der sich dem Amateurmeister Eichstätt in der Regionalliga anschließt. „Sportlich kann ich diese Entscheidung absolut nachvollziehen, menschlich tut mir dieser Wechsel unheimlich weh“, verheimlicht Langer nicht seine Gefühlslage. „Florian Lamprecht war seit der U13 bei uns. In der U15 war er als mein Spieler Kapitän in der Bezirksoberliga und wir konnten zusammen die souveräne Meisterschaft und den Aufstieg in die Bayernliga feiern“, so Langer. Anschließend blieb Lamprecht weiterhin äußerst erfolgreich in seiner Jugendzeit beim TSV Nördlingen und wurde durch Trainer wie Wenninger, Schröter, Klaus oder Schreitmüller nachhaltig geformt. „Aber ohne seinen persönlichen Ehrgeiz, sich ständig verbessern zu wollen, wäre er nicht da, wo er heute steht. Florian hat immer wieder versucht, sich und seine Mitspieler an die Leistungsgrenze zu bringen. Seine Tempoläufe werden wir vermissen“, erklärt Langer.

Die letzte Verabschiedung fällt den Verantwortlichen des TSV Nördlingen überaus schwer. Nach 13 Jahren als aktiver Spieler im Seniorenbereich wird Kapitän Stefan Raab seine Kickstiefel an den berühmten Nagel hängen. Die Nummer 13 verabschiedet sich mit 31 Jahren vom Spielfeld. „Mit Stefan Raab geht eine herausragende Persönlichkeit, sowohl auf als auch neben dem Platz“, erklärt Langer zum Rücktritt des Kapitäns. „Mit Stefan sind Andy Schröter, Markus Klaus, Heiko Förg, Thommy Ranftl und ich noch selber zusammen auf dem Platz gestanden. Unvergessen für uns alle war sicherlich der schwäbische Pokalerfolg im Jahr 2007“. Imponierend war die nachfolgende Entwicklung von Raab (seit der C-Jugend in Nördlingen) zum Leistungsträger und Führungsspieler. „Sein Wort hatte immer Gewicht. Stefan war kein Lautsprecher auf dem Feld, aber was er zu sagen hatte, war stets förderlich für die gemeinsame Sache“, so Langer über den Spieler, der aus dem aktuellen Kader die längste Zeit das TSV-Trikot getragen hat.

Stefan Raab wird zwar seine Karriere als Spieler beenden, aber den Verein künftig als Mitglied des Abteilungsvorstands weiterhin unterstützen. (jais)

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