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Frauenfußball-Bezirksoberliga

28.05.2015

Achtbare Bilanz gegen die Top-Teams

Maihingen unterliegt dem Meister und punktet gegen den Tabellenzweiten

Zwei Heimspiele gegen den ungeschlagenen Meister Schwaben Augsburg und den Vizemeister FSV Wehringen hatten die Maihinger Fußballerinnen am Pfingstwochenende zu absolvieren.

FC Maihingen – Schwaben Augsburg II 0:2. – Augsburg begann dominant und drängte die Rieserinnen in deren Hälfte zurück, ließ Ball und Gegner laufen, ohne sich klare Chancen zu erarbeiten. Erst in der 13. Minute der erste FCM-Schuss aufs Gästetor und in der 17. Minute war es Melanie Fischer, die die Schwaben-Keeperin erstmals prüfte. Ärgerlich und vermeidbar in der 34. Minute das 0:1, ein Freistoß aus gut 25 Metern, bei dem die Abwehr nicht gut stand und auch die Torhüterin unglücklich agierte. Die Gäste versuchten nachzusetzen und hatten noch zwei gute Möglichkeiten, die aber nichts einbrachten.

Nicht aufgeben, sondern die wenigen Chancen nützen, war die Devise zur zweiten Halbzeit, die aus Maihinger Sicht deutlich besser war. Kaum wieder auf dem Feld, hatten sie die Riesen-Ausgleichschance. Nina Lämmer hatte sich rechts durchgesetzt und ihre präzise Hereingabe konnte Magdalena Stimpfle völlig freistehend nicht im Tor unterbringen. Wenig später musste sie nach einem groben Foul ausgewechselt werden, da die Gäste sich mit härterer Spielweise und Fouls Respekt verschaffen wollten und dafür nicht eine Karte erhielten. Den Torschrei auf den Lippen hatten die Gastgeberinnen in der 62. Minute, als Andrea Koukol im Strafraum frei zum Schuss kam, aber den Ball Zentimeter am linken Pfosten vorbeizog. In dieser Phase, als die Rieserinnen auf den Ausgleich drängten, das bittere 0:2 in der 68. Minute aus deutlicher Abseitsstellung. Geknickt, aber um einen Anschlusstreffer bemüht, kämpfte das Team weiter. Den verhinderte in der 75. Minute die Gästekeeperin, die einen Schuss von Nina Lämmer aus dem Kreuzeck fischte. Bis zum Schlusspfiff verwalteten die Gäste ihren Vorsprung und das Heimteam kam nicht mehr gefährlich vor Tor.

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FC Maihingen – FSV Wehringen 3:3. – Im letzten Heimspiel der Saison sah der Vizemeister lange Zeit wie der sichere Sieger aus, führte das Spiel überlegen, doch eine nie aufgebende FC-Mannschaft verdiente sich in der Nachspielzeit das Unentschieden. Wehringen ließ den Ball sicher in den eigenen Reihen laufen und übernahm die Initiative. Nach anfänglicher Unordnung kamen die Rieserinnen aber besser zurecht und Torhüterin Franziska Bayrle musste wenig eingreifen. Die Gäste versuchten es verstärkt über die Außenpositionen, wo Manuela Klier einen Supertag hatte und fast alle Zweikämpfe für sich entschied. Das 0:1 fiel in der 22. Minute, als eine Wehringerin durchstartete, vor Torhüterin Franziska Bayrle an den Ball kam und ins leere Tor köpfte. Dem folgte eine Drangperiode der Gäste, bei dem die Rieserinnen kaum über die Mittellinie kamen. Doch Freistöße und Distanzschüsse brachten wenig Torgefahr. Das 0:2 in der 37. Minute, als die Rieser Abwehr sich ausspielen ließ und die Gästestürmerin aus 14 Metern ins lange Eck schlenzte. Der wichtige Anschlusstreffer in der 43. Minute. Magdalena Stimpfle profitierte von einem Fehler, nach ihrer Hereingabe setzte sich Melanie Fischer gegen zwei Spielerinnen durch und traf aus zwölf Metern unhaltbar ins rechte Kreuzeck.

In der zweiten Halbzeit waren die Rieserinnen selbstbewusster und offensiv wesentlich präsenter. Die Gäste hatten weiterhin mehr Ballbesitz und beiderseits waren die besten Möglichkeiten nach Freistößen zu verzeichnen. In der 67. Minute trafen die Gäste nur die Unterkante der Latte. Den Abpraller nahm Nicole Seefried auf, passte auf Magdalena Stimpfle, die sich halb links durchsetzte und zum 2:2 ins lange Eck traf. Doch nur sechs Minuten später die erneute Gästeführung. Ein Befreiungsschlag wurde zum Steilpass und die völlig freie Gästestürmerin verwandelte zum 2:3. Angefeuert vom Trainerteam und den Zuschauern, bäumte sich das FC-Team nochmals auf und hatte mit einem Freistoß von Nina Lämmer, der über die Latte strich, eine gute Ausgleichsmöglichkeit. Als die Gäste in der Nachspielzeit den Ball nur zur Ecke klären konnten, waren 21 Spielerinnen inklusive Torhüterin Bayrle im Gästestrafraum. Nachdem Wehringen den ersten Eckball erneut zur Ecke lenkte, kam Magdalena Stimpfle aus sechs Metern an den Ball und traf zum 3:3.

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