Fußball

09.07.2018

Am Ende nur zufriedene Gesichter

Ein Spieler des VfR Aalen im Zweikampf mit Stefan Raab. Tobias Stelzle beobachtet die Szene.
Bild: Klaus Jais

Beim Testspiel in Fremdingen setzt sich der Drittligist VfR Aalen gegen den TSV Nördlingen klar mit 4:1 durch. Nach einer starken ersten Hälfte des Favoriten spielen die Rieser im zweiten Durchgang passabel mit

Es war der erste richtige Härtetest in der Vorbereitung. Und den hat der VfR Aalen gegen den TSV Nördlingen zumindest in der ersten Hälfte sehr gut bestanden. Der Drittligist kam auf dem hervorragend bespielbaren Sportplatz in Fremdingen gegen den Bayernligisten zu einem standesgemäßen 4:1 (3:0)-Sieg.

Beim TSV Nördlingen fehlten Philipp Buser, Daniel Holzmann und Felix Käser, VfR-Trainer Argirios Giannikis musste auf die angeschlagenen Matthias Morys, Marian Sarr und Royal-Dominique Fennell verzichten. Nach einer Viertelstunde war die Partie für Manuel Meyer wegen einer Knieverletzung beendet. „Wir hoffen, dass es nichts Schlimmeres ist“, hatte TSV-Trainer Andreas Schröter Sorgenfalten auf der Stirn. Den Anstoß zum Spiel hatten der Schirmherr des 70-jährigen Vereinsjubiläums des TSV Fremdingen, Dr. Claudius Walgenbach, der Donau-Rieser Landrat Stefan Rößle und Fremdingens Bürgermeister Frank-Markus Merkt ausgeführt.

Aalen begann stark und übernahm von Anfang an das Kommando. In der 24. Minute traf Luca Schnellbacher nach toller Vorarbeit von Thomas Geyer zum 1:0. Der Angreifer war es auch, der eine sehenswerte Kombination über Neuzugang Myroslav Slavov und Marcel Bär mit dem 2:0 abschloss (36.); zuvor hatte Nicolai Geiß den Ball vertändelt. Kurz vor dem Seitenwechsel nutzte Bär eine starke Vorarbeit von Marvin Büyüksakarya zum 3:0 (45.). Außerdem verhinderte TSV-Torwart Daniel Martin gegen Slavov und Sascha Traut einen höheren Halbzeitrückstand.

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VfR-Trainer Giannikis war dementsprechend zufrieden nach der fünften Partie unter seiner Leitung. „Das war erneut ein Fortschritt. Wir hatten in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Tempo, außerdem haben wir gegen einen Gegner, der in der kommenden Woche in die Liga startet, keine Torchance zugelassen.“ Auf der anderen Seite erspielte sich der Drittligist eine Vielzahl an Möglichkeiten, von denen er drei nutzte. „Wir hätten sicherlich noch ein paar Treffer mehr erzielen können“, sagte Giannikis, der dann mit ansehen musste, wie seiner Elf in den zweiten 45 Minuten der Spielfluss verloren ging. Angesichts der vielen Wechsel hatte der Coach dafür allerdings Verständnis. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der eingewechselte Noah Feil auf 4:0 (51.) und Schnellbacher visierte die Latte an.

Mit zunehmender Spieldauer erarbeitete sich der Bayernligist die eine oder andere Torchance. Alexander Schröter gelang nach 77 Minuten das 1:4 – dabei blieb es. „In der ersten Halbzeit hatte Aalen ein brutales Tempo und gute Bälle auf unsere Kette gespielt. Deren Passqualität war extrem hoch. Die zweite Halbzeit war unsererseits top in Ordnung, sie endete 1:1. Da waren wir auch ruhiger am Ball. Stark spielten heute insbesondere Florian Lamprecht und Alexander Schröter mit sehr viel Effektivität am Ball“, erklärte TSV-Trainer Schröter. Schiedsrichter Steffen Grimmeißen hatte die Partie stets im Griff, gab aber dem VfR-ler Yannis Letard zweimal die gelbe Karte – für Trainer Giannikis das Signal, den Spieler sofort auszuwechseln.

TSV Nördlingen Martin (ab 80. Dorschky); Schmidt (ab 55. Michel), Mayer, Geiß, Raab, Lamprecht, Meyer (ab 16. Stelzle, ab 87. Kienle), Oefele (ab 75. Kaiser), Halbmeyer, Schröter, Dewein. – VfR Aalen Bernhardt; Rehfeldt, Geyer (ab 72. Fürst), Letard (ab 65. Papadopoulos), Traut (ab 56. Onuoha), Lämmel (ab 46. Feil), Funk (ab 72. Anhölcher), Büyüksakarya (ab 46. Schorr), Bär (ab 46. Watanabe), Schnellbacher (ab 56. Trianni), Slavov (ab 46. Wegkamp).

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