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Tischtennis

04.12.2018

André Hock führt Nördlingen zum Sieg

André Hock war einer der besten Spieler für Nördlingen.
Bild: Kaulfersch

Nach einem hart erarbeiteten Erfolg gegen den FC 1920 Gundelfingen hat der TSV in der letzten Partie der Hinrunde die Herbstmeisterschaft in eigener Hand

„Das war unser bisher schwerstes Spiel“, konstatiert ein erschöpfter Tobias Liebl, Mannschaftsführer des TSV Nördlingen, nach dem 9:5-Erfolg gegen Gundelfingen. Hatte man schon vor Spielbeginn einen offenen Schlagabtausch erwartet, schien rasch alles gegen den TSV zu laufen: Das Nördlinger Zweier-Doppel verlor mit 1:3, und auch die Kombination André Hock/Sven Svendsen hatte zum ersten Mal in dieser Saison das Nachsehen. Ungeachtet dieser frühen Drucksituation spielten Eugen Berg und Uwe Winter ihr bestes Tischtennis und sicherten so zumindest einen Punkt aus den Doppeln.

Im vorderen Paarkreuz wartete mit dem ungeschlagenen Thomas Schuhmair der bis dato stärkste Akteur der Liga. Während Liebl ihm zum Sieg gratulieren musste, bezwang Hock den gegnerischen Spitzenspieler in der attraktivsten Partie des Abends. Bekannt ist, dass Schuhmair neben seinen starken spielerischen Fähigkeiten auch die psychologischen Möglichkeiten des Sports voll ausschöpft. So ließ sich Hock nach einer 9:6-Führung im ersten Satz noch verunsichern und verlor diesen knapp. In der Folge taktisch besser eingestellt, wendete Hock jedoch das Blatt. Insbesondere in den spektakulären Rückhandrallyes war es meist der Nördlinger, der die Oberhand behielt und sich deshalb schon im vierten Satz mit 11:8 den Sieg sicherte.

Da auch die weiteren Spiele ähnlich ausgeglichen waren, konnte sich bis zum 6:5 aus Nördlinger Sicht keine der Mannschaften absetzen. Dann jedoch brachten starke Leistungen im hinteren und mittleren Paarkreuz die entscheidende Wende. Svendsen überrollte Patrik Lorenz geradezu mit 3:0, Ilja Gross verwandelte einen 0:2-Rückstand in ein 3:2 und Berg schlug Tobias Lorenz mit 3:1. Das 9:5 war damit gesichert. Dass die Mannschaft im Saisonverlauf an ihren Aufgaben gewachsen ist, zeigte sich insbesondere in den kleinen Situationen. So ließ sich Gross von hohen Rückständen nie beeindrucken. Anstatt es gegen einen sicher blockenden Wolfgang Klekamp mit der Brechstange zu versuchen, spielte er geduldig und variabel. Auch Berg behielt trotz einer verspielten Führung die Nerven und konnte an diesem Abend gleich zweimal punkten.

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Theoretisch würde ein Unentschieden reichen, um im letzten Spiel der Hinrunde gegen den TSV Herbertshofen die Herbstmeisterschaft zu sichern. Liebl jedoch hofft auf einen Sieg: „Das kommende Spiel wird mindestens genauso schwer. Wir arbeiten aber auf einen Sieg hin, und mit Unterstützung der Zuschauer erscheint zu Hause wie immer vieles möglich.“

Die Einzelergebnisse: André Hock/Sven Svendsen – Matthias Ferner/Tobias Lorenz 1:3, Tobias Liebl/Ilja Gross – Thomas Schuhmair/Patrik Lorenz 1:3, Eugen Berg/Uwe Winter – Wolfgang Klekamp/Frank Mayershofer 3:0, Hock – Ferner 3:1, Liebl – Schuhmair 1:3, Svendsen – Klekamp 0:3, Gross – Lorenz 3:0, Berg – Mayershofer 3:1, Winter – Lorenz 3:1, Hock – Schuhmair 3:1, Liebl – Ferner 1:3, Svendsen – Lorenz 3:0, Gross – Klekamp 3:2, Berg – Lorenz 3:1

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