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Basketball

24.03.2021

Angels beenden die Saison auf Rang neun

Der letzte Nördlinger Teamkreis der Corona-Saison 2019/20. In welcher Besetzung die Eigner Angels, wie sie dann heißen werden, im Herbst dieses Jahres aufs Parkett zurückkehren werden, ist noch völlig offen.
Foto: Jochen Aumann

Durch die erwartete Niederlage gegen Keltern haben die Nördlinger Angels die Play-Offs verpasst.

Mit einer zu erwartenden 56:81 (15:26, 11:17, 17:23, 13:15)-Niederlage gegen Tabellenführer Keltern rutschten die XCYDE Angels gestern Abend im letzten Nachholspiel doch noch aus den Play-Off-Rängen und beenden damit die Corona-Saison auf dem neunten Tabellenplatz.

Gleich im ersten Viertel lief die Offensivmaschine aus Keltern wie geölt. Allerdings verursachte die Angels-Defense auch keinen großen Widerstand, sodass die Gäste beinahe mühelos auf 16:6 davonziehen konnten. Zwar stabilisierten sich die Angels mit den Einwechslungen von Geiselsöder, Sachnovski und Obanor sichtlich, doch die Gäste schlossen das erste Viertel mit einem Thomas-Dreier zum 26:15 ab und dominierten klar.

Was die Mädels aus dem Ries im zweiten Viertel zeigten, war durchaus gefälliger Basketball: Pick and Roll hier, Give and Go dort, aber die zahllosen guten Gelegenheiten, den Ball aus nächster Nähe in den Korb zu befördern, wurden reihenweise ausgelassen. Keltern dagegen spulte sein Standard-Repertoire ab und lag ohne sich verausgaben zu müssen und ohne zu glänzen zur Halbzeit mit 43:26 vorn.

Es war einen Saison ohne Zuschauer für die Angels

Angesichts der klaren Verhältnisse auf dem Feld verteilte Coach Tony Imreh noch einmal die Spielminuten auf alle seine Angels und diese ließen auch bis zum Schluss nicht locker. Eine Wende konnten sie gegen das Team aus Baden-Württemberg, das keine einzige deutsche Spielerin aufzuweisen hat, natürlich nicht mehr herbeiführen. Doch Yesilova, Berlitz und Sachnovski verkauften sich gut und gaben so dem letzten Auftritt eines XCYDE Angels-Team unter diesem Namen einen würdigen Ausklang. Dass Coach Imreh am Ende mit einer komplett deutschen Aufstellung agierte, war ein Statement der besonderen Art.

Mit dieser Niederlage beendeten die XCYDE Angels eine Saison, die ihresgleichen sucht. Eine Saison, die mit dem „TopFour dahoam“ begann und anschließend ausnahmslos Spiele ohne Live-Zuschauer brachte. Eine Saison ohne Weihnachtspause,aber mit Quarantäne-Unterbrechungen, mit denen niemand wirklich umzugehen wusste. Und am Ende der Saison lag man wochenlang mit sieben Siegen auf Tabellenplatz acht. Der eine Sieg, den man noch gebraucht hätte zum Einzug in die Play-Off-Runde, wollte einfach nicht gelingen. So rutschen die Angels mit dem letzten Match der Saison auf den neunten Platz ab und beenden die Saison schlagartig.

Trotz des ernüchternden Tabellenplatzes muss man dem Verein und dem Team Respekt zollen dafür, dass man diese Saison mit allen Höhen und Tiefen, mit allen Rückschlägen und Schwierigkeiten durchgezogen hat. Der Zuspruch der Sponsoren und die überwältigende Resonanz der Online-Zuschauer bestätigt dies und lässt nur noch den Wunsch offen, dass sich der Nördlinger Erstligist im nächsten Jahr mit dem neuen Namen Eigner Angels, dann hoffentlich wieder mit Zuschauern, zu neuen Zielen aufmacht.

XCYDE Angels: Selma Yesilova (5), Magaly Meynadier (8), Levke Brodersen (8), Laken James (8), Anneke Schlüter, Respect Leaphart (7), Victoria Waldner (4), Julia Köppl (3), Laura Geiselsöder (7), Mona Berlitz, Amenze Obanor (4) und Steffi Sachnovski (2).

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