Basketball

29.11.2019

Angels kampflos im Viertelfinale

Das nach der Nachverpflichtung von Sami Hill neue Mannschaftsbild der Xcyde Angels mit (hinten von links) Danielle McCray, Heta Äijänen, Luisa Geiselsöder, Laura Geiselsöder sowie (mittlere Reihe) Mona Berlitz, Samantha Hill, Stephanie Sachnovski, Julia Förner. Vorne sitzend Leslie Vorpahl und Magaly Meynadier. Es fehlt Amenze Obanor.

Das für Sonntag angesetzte Pokalspiel in Recklinghausen fällt aus, weil der Regionalligist durch Verletzungen und Krankheit dezimiert ist. Das hat Vor- und Nachteile.

Man hatte sich schon auf eine lange An- und Rückfahrt eingestellt im Lager der Xcyde Angels. Es sollte zum Pokal-Achtelfinale in den Ruhrpott gehen, zu den Citybaskets nach Recklinghausen, eher ungewohntes Terrain, nachdem die Citybaskets mittlerweile in der Regionalliga spielen und demnach normalerweise nicht auf der Landkarte des Rieser Erstligisten erscheinen.

Vor zwei Tagen traf jedoch die Nachricht in Nördlingen ein, dass der Drittligist zum Spiel nicht antreten werde. Aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen sei der Kader zu klein, um zu spielen. Damit ziehen die Angels kampflos in die Runde der letzten Acht im Pokalwettbewerb ein und können sich in Ruhe auf die letzten zwei Saisonspiele vorbereiten, die man beide in der heimischen Hermann-Keßler-Halle austragen wird: erst gegen Halle, dann gegen Osnabrück.

Am 5. Januar geht’s um den Einzug ins Top-Four-Turnier

Einerseits geht zwar der gewohnte Spielrhythmus etwas verloren, andererseits können die immer noch vorhandenen Blessuren und Erkältungen ausgeheilt werden. Was den Pokal angeht, sind die Xcyde-Mädchen jetzt nur noch einen Sieg vom Top-Four-Wochenende entfernt. Das entscheidende Match dazu wird am 5. Januar 2020 gespielt. Wer der Gegner sein wird, entscheidet sich am 7. Dezember, wenn im Rahmen einer Ligasitzung in Frankfurt in den Lostopf gegriffen wird.

Wenn man sich etwas wünschen dürfte, so wäre es nach den zuletzt zahlreichen Pokal-Auswärtsbegegnungen, endlich einmal wieder in der heimischen Hermann-Keßler-Halle spielen zu können, fast schon egal gegen wen. Aber das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert und die Pokal-Lotterie schon gar nicht.

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