Newsticker
Kanzlerin Merkel stellt sich hinter Armin Laschets Vorstoß für einen "Brücken-Lockdown"
  1. Startseite
  2. Lokales (Nördlingen)
  3. Lokalsport
  4. Auch ein Joker hilft den Gästen nicht

Tischtennis

28.01.2020

Auch ein Joker hilft den Gästen nicht

Ersatzmann Tim Schröppel verhalf dem TSV in der Nördlinger Schillerhalle zum Sieg.
Foto: Georg Kaulfersch

Zum Rückrundenauftakt bewährt sich der TSV beim 9:5-Sieg gegen den SV Adelsried. Ein weiterer Schritt Richtung Saisonziel

Die Winterpause ist vorüber. Für den TSV 1861 Nördlingen, der in dieser Saison den Aufstieg in die Bezirksoberliga forcieren möchte, geht es in der Schillerhalle nun wieder um jeden einzelnen Punkt. Anderes im Sinn hatten am Samstag die Gäste aus Adelsried, die – erstmalig in dieser Saison – mit ihrem „Joker“ Michael Stadler in Nördlingen aufliefen.

Gleich drei Doppelsiege, von denen zwei hart umkämpft waren, brachten den TSV in Front, der mit einem 3:1-Sieg seiner Nummer Eins, André Hock, auf 4:0 davonzog. Dann jedoch wehrte sich der mit Siegambitionen angereiste Gegner. Fünfsatz-Niederlagen von Ilja Gross und Marcel Kirschner sowie ein im mittleren Paarkreuz fulminant aufspielender Stadler ließen die Führung auf nur einen Punkt zusammenschmelzen.

Ein solides hinteres Paarkreuz ersparte dem TSV eine Zitterpartie. Sven Svendsen und Ersatzspieler Tim Schröppel brachten ihr Team mit zwei trockenen 3:0-Siegen zurück auf Siegeskurs; sekundiert von André Hock, der sich im Spitzeneinzel kaum Blößen gab und sicher gewann. Gross hingegen, der an diesem Abend nicht zu seiner Bestform fand, musste sich Karl Demharter nach vier Sätzen geschlagen geben. Wie umkämpft diese Begegnung war, belegt der finale vierte Satz, der erst beim Punktestand von 19:21 –eine gewiss nicht intendierte Reminiszenz an die 2001 abgeschaffte Satzlänge – endete.

Beim Gesamtstand von 7:5 brachten die beiden folgenden Einzel die Entscheidung. Während das ungefährdete 3:0 von Svendsen als Pflichtsieg zu verbuchen ist, überraschte der Dreisatzerfolg von Kirschner über „Joker“ Stadler. 13:11, 11:8, 11:7 hieß es in den Sätzen, und es waren vor allem die Aufschlagvariationen des Nördlingers, die einen Gegner völlig aus dem Spiel nahmen, der zu den stärksten Akteuren in der Mitte gezählt werden muss. Bereits am kommenden Freitag wartet auswärts mit der DJK Augsburg einer der schärfsten Konkurrenten auf den TSV. Ein Sieg in der „Höhle des Löwen“ – die DJK ist für ihre Heimstärke bekannt – dürfte schwer werden und ist doch das Ziel des Teams. (pm)

Einzelergebnisse: Hock/Svendsen –Gutschenreiter/Eichberger 3:1, Gross/Kirschner – Karl/Demharter 3:2, Berg/ Liebl – Stadler/Wengenmair 3:2, Hock –Demharter 3:1, Gross – Karl 2:3, Berg – Stadler 1:3, Kirschner – Gutschenreiter 2:3, Svendsen – Wengenmair 3:0, Schröppel – Eichberger 3:1, Hock – Karl 3:1, Gross – Demharter 1:3, Berg – Gutschenreiter 0:3, Kirschner – Stadler 3:0, Svendsen – Eichberger 3:0

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren