Luftgewehr-Gauoberliga

28.10.2015

Ausgeglichen wie nie

Nach dem Duell Kösingen gegen Maihingen (von links): Ulrich Oechslein, David Kahn, Gisela Kahn, Markus Grubauer, Markus Göck, Markus Haas, Albert Huber und Sebastian Stimpfle.
Bild: Eger

Am zweiten Wettkampftag Unentschieden in allen drei Begegnungen. Tabellenführer Belzheim muss gegen Oberringingen bis zum Schluss kämpfen

Am zweiten Wettkampftag demonstrierten die Mannschaften des Rieser Oberhauses mit Unentschieden in allen Begegnungen eindrucksvoll, wie ausgeglichen die Liga ist.

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Die Eichenlaubschützen aus Oberringingen versuchten sich nach der Auftaktpleite beim Tabellenführer Auerhahn Belzheim. In der Polepaarung zwischen Daniela Scheider und Christoph Rauh sah es nach der ersten Serie (97:97) nach einer spannenden Begegnung auf sehr hohem Niveau aus. Doch während Scheider ihre Leistung konstant durchhalten konnte, brach der Oberringinger ein und musste sich am Ende deutlich geschlagen geben. Christina Liebhard machte bereits nach den ersten zehn Schuss den Sack gegen Sandra Martina Stelzer zu. Mit 388 Ringen übernahm die Belzheimerin nicht nur Position eins ihrer Mannschaft, sondern setzte sich auch an die Spitze der Einzelschützen der Gauoberliga. Auf den Positionen drei und vier schlug dann die Stunde für Oberringingen. Michael Beck knöpfte mit jeder Serie seiner Kontrahentin Bettina Luff einen Ring mehr ab und sicherte sich dadurch seinen Einzelpunkt. Michael Hurler erwischte mit einer 98er-Serie einen Superstart gegen Gabriele Luff (96). Doch die Auerhahn-Schützin ließ sich nicht beeindrucken und konterte ihrerseits mit 94:92, was die Partie wieder ausglich. Hurler legte mit 96 Ringen in Serie drei noch einmal ordentlich vor, was Luff bis zum Ende nicht mehr aufholen konnte. Dank der überragenden Leistungen auf den Positionen eins und zwei sicherten sich die Belzheimer aufgrund der höhren Gesamtringzahl den Mannschaftspunkt dieser Begegnung.

Mit eindeutigen Einzelduellen kam das Unentschieden zwischen St. Sebastian Maihingen und Hubertus Kösingen zustande. Markus Göck brillierte in der Spitzenpaarung mit 384:377 gegen Markus Grubauer. Im Duell der Ersatzschützen auf Position zwei bezwang Gisela Kahn (Kösingen) Albert Huber mit 19 Zählern Vorsprung. Konstant in den Einzelserien verlief Paarung drei zwischen Markus Haas und David Kahn. Der Maihinger baute mit jeder Serie seine Führung weiter aus und eroberte mit sieben Ringen Vorsprung seinen Einzelpunkt. Sebastian Stimpfle kam an diesem Wettkampftag erst mit der letzten Serie in Fahrt, doch da war ihm Ulrich Öchslein bereits so weit enteilt, dass er seinen Punkt an die Gäste abtreten musste. Die St. Sebastian-Schützen hatten mit Markus Göck zwar den besten Schützen dieser Begegnung, den Mannschaftspunkt verbuchten mit 1493 Zählern aber die Hubertus-Schützen.

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Das Tabellenschlusslicht Herkheim trat bei Edelweiß Minderoffingen an, das im ersten Wettkampf die zweitbeste Mannschaftsleistung erzielt, aber dennoch verloren hatte. Tina Wagner konnte an diesem Tag nicht im geringsten an ihre gewohnte Leistung anknüpfen und musste sich um fünf Zähler gegen Luise Enßlin geschlagen geben, die gute 379 Ringe erzielte. Nach der ersten Serie sah es noch nach einem spannenden Duell zwischen Cornelia Mayer und Carmen Langer auf Position zwei aus, aber ab der zweiten Serie war bei Mayer gewaltig der Wurm drin und Langer holte ungefährdet ihren Einzelpunkt. Jochen Kerle ging von Beginn an gegen Steffen Pur leicht in Führung, die er trotz leichter Schwankungen über die gesamte 40-Schuss-Distanz verteidigen konnte und mit drei Zählern Vorsprung seinen Punkt für Minderoffingen eroberte.

Besseres Gesamtergebnis entscheidet für Herkheim

Spannung pur beim Duell zwischen Ursula Kerle und Nico Graf in Paarung drei. Nach der ersten Serie ging Graf mit drei Ringen in Führung, die Kerle mit dem zweiten Streifen gleich wieder auf zwei Zähler reduzierte. Dann die Wende in der dritten Serie. Mit 94:90 drehte die Minderoffingerin die Partie zu ihren Gunsten und ließ auf der Zielgerade nichts mehr anbrennen. Trotz dieses hart erkämpften Punktes mussten die Edelweißschützen den Mannschaftspunkt an die um 18 Ringe besseren Adlerbergschützen aus Herkheim abgeben.

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