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Fußball-Bezirksliga

23.05.2015

Bange Blicke Richtung Konkurrenz

Den Blick nach vorn richten Holzkirchens Abteilungsleiter Robert Stolz (links) und Trainer Bernd Taglieber.
Bild: ben

Holzkirchen und Wemding kämpfen heute im Fernduell mit anderen Teams um den Klassenerhalt. Vom direkten Abstieg bis zum rettenden Ufer ist alles möglich

Jetzt wird es spannend für die Rieser Bezirksligisten Holzkirchen und Wemding, denn beide haben am letzten Saisonspieltag den Klassenerhalt vor Augen, aber nicht sicher. Ihre Aufgaben unterscheiden sich, wenngleich sie lösbar sind. Denn Wemding spielt bei der bereits abgestiegenen TSG Untermaxfeld und Holzkirchen gegen den bereits feststehenden Meister TSV Meitingen. Ebenfalls noch gegen den Abstieg bei Mannschaften, für die es um nichts mehr geht, kämpfen der Vierzehnte Donauwörth (beim Sechsten Aystetten) und der Zwölfte Ehekirchen (beim Achten Dinkelscherben). Sollten alle gewinnen, könnten sogar noch der Verlierer aus der Partie Günzburg Zusmarshausen (beide 36 Punkte) in die Bredouille kommen.

SV Holzkirchen (34 Punkte) – TSV Meitingen (66). – „Nun heißt es volle Konzentration, denn nach dem dritten Sieg in Serie liegt der Klassenerhalt in unseren Händen“, weiß SVH-Abteilungsleiter Robert Stolz, genauso, wie dass es gegen den klaren Meister eine sehr schwierige Aufgabe wird. Die Gefahr ist, bei einer Niederlage auf den Relegationsplatz oder sogar den direkten Abstiegsplatz zu rutschen. Denn gegen alle drei Kontrahenten verlor Holzkirchen den direkten Vergleich über beide Spiele.

„Aber daran wollen wir gar nicht denken, sondern alles abrufen“, so Stolz. Die Mannschaft habe zuletzt durch gute Trainingsarbeit sowie kameradschaftlichen Zusammenhalt ihr komplettes Leistungsvermögen abgerufen und sich somit diese Ausgangssituation erarbeitet. Gegen einen spielerischen Gegner wie Meitingen müsse man ein laufbereiter, unbequemer Gegner sein, um ihm überhaupt die zweite Saisonniederlage beibringen zu können. Zudem haben sie mit Denis Buja den besten Ligatorschützen in ihren Reihen. Fehlen werden beim Heimteam Steffen Dollinger und der in Donauwörth vom Platz gestellte Matthias Gröger.

TSG Untermaxfeld (27 Punkte) – TSV Wemding (33). – Vor dem großen Finale war bei TSV-Coach Jens Meckert noch keine große Anspannung auszumachen. „Das kommt vermutlich erst am Samstag“, so Meckert. Auch für ihn ist es mit der spannendste Abstiegskampf, den es in der Bezirksliga bislang gegeben hat. Der Trainer nimmt seine Spieler vor der heutigen Partie in die Pflicht: „Wenn ich jetzt noch etwas sagen muss ...“ Von den Akteuren verlangt er heute beim bereits abgestiegenen Neuling „absoluten Willen und Laufbereitschaft bis zur letzten Minute“. In Untermaxfeld bekomme man traditionell nichts geschenkt, auch wenn es für die Heimelf um nichts mehr gehe.

Der 2:1-Sieg vergangenen Samstag in letzter Minute gegen Dinkelscherben müsste noch einmal einen Schub geben, hofft Meckert. Heute plagen ihn allerdings Personalsorgen. Manuel Fensterer ist nach seinem Platzverweis gesperrt, David Meyer beruflich verhindert. Zudem ist noch offen, ob Rudolf Dahms und Christian Turzer rechtzeitig fit werden.

„Wenn es am Ende nicht reicht, dann haben wir es auch nicht verdient“, meint Meckert pragmatisch vor dem letzten Spieltag.

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