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Futsal

22.12.2019

Deiningen und Riedlingen top

Deiningen (rotes Trikot, hier gegen den SC Nähermemmingen-Baldingen) hatte in der Gruppe B mit sieben Punkten die Nase vorn.
Bild: Szilvia Izsó

Rieser Kreisklassist und Donauwörther Stadtteilelf ziehen souverän ins Endturnier ein. Wer die anderen Tickets für das Endturnier am kommenden Sonntag in Nördlingen löste.

Dass mitten in der Winterpause der Fußball rollt, gefällt den einen, verursacht bei anderen Kopfschütteln. Eher positiv sieht man dies seit Samstag bei der SpVgg Riedlingen, hat die Donauwörther Stadtteilelf doch mit einer beherzten Spielweise beim Vorrundenturnier zur Futsal-Kreismeisterschaft in der Stauferhalle das Ticket für das Finale am kommenden Sonntag in Nördlingen (ab 15 Uhr) gelöst. „Es hat schon hochkarätigere Turniere gegeben“, kommentierte ein Zuschauer am Ende, „aber spannend war’s“.

Dafür sorgte in der Gruppe A der TKSV Donauwörth, den niemand so richtig auf der Rechnung hatte. Der TKSV präsentierte sich vor allem spielerisch in guter Verfassung. Nach einem Remis gegen Geheimfavorit Mündling-Sulzdorf (2:2) und einer Niederlage gegen die SpVgg Riedlingen (1:3) schien der TKSV schon aus dem Rennen, doch ein 4:2 in der Partie gegen den Lauber SV reichte, um sich als Zweiter in der Gruppe A zu qualifizieren. Dagegen ließen hier Spielertrainer Stefan Fischer und seine Mitstreiter von A-Klassen-Herbstmeister FSG Mündling-Sulzdorf nach zwei Niederlagen und nur einem Unentschieden die Köpfe hängen.

„Für uns ist es gut gelaufen. Wir haben uns gesteigert“, freute sich Riedlingens Spielführer Michael Nothofer, der Trainer Stefan Ferber vertrat. Für die in der Kreisliga Nord arg gebeutelten Riedlinger war der Erfolg wie Balsam für die Seele. Motivation für Nördlingen könnte für die Stadtteilelf die Torbilanz sein: Sie erzielte die meisten Tore (10).

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In der Kreisklasse Nord I vorne gut dabei und auch in der Halle top. So lautet die Bilanz für die SpVgg Deiningen kurz vor Weihnachten. Die Rieser holten sich Platz eins in der Gruppe B, hätten freilich im letzten Vorrundenspiel, das so etwas wie ein Endspiel war, noch in Bedrängnis kommen können. Am Ende besiegte Deiningen aber den SC Nähermemmingen-Baldingen, der kurzfristig für den SV Mauren eingesprungen war, mit 1:0. Bei einer Niederlage wären die Deininger punktgleich mit Harburg und Nähermemmingen-Baldingen gewesen. Die Zuschauer in der gut gefüllten Stauferhalle hätten gegen einen Sechs-Meter-Krimi nichts einzuwenden gehabt.

Neben Deiningen läuft beim Endturnier um den Kingz-Cup (benannt nach einer Nördlinger Diskothek) auch der TSV Harburg auf. Die Burgstädter kämpften aufopferungsvoll und hatten vor dem TSV Monheim die Nase vorne, obwohl sie im direkten Vergleich nur zu einem 2:2 kamen. Damit genügten den Harburgern ein Sieg (bei einer Niederlage und einem Remis), um mit einem Torverhältnis von 5:5 Monheim hinter sich zu lassen.

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