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Laufsport

09.06.2018

Delegation beim Stockholm-Marathon

Auf dem Foto kurz vor dem Start (vorne, von links): Simone Müller, Brigitte Radajewski und Hans Niederhuber, dahinter von links Andreas Graf, Bernhard Satzenhofer, Hubert Bestler und Anneliese Zinke.
Bild: Lauftreff TSV Nördlingen

Läufer des TSV Nördlingen bestreiten den Wettkampf bei Sonnenschein und Hitze

Wie seit 40 Jahren fand auch dieses Jahr der Stockholm-Marathon am letzten Mai-, bzw. am ersten Juniwochenende statt. Doch noch nie gab es eine derartige Hitze um die 30 Grad bei strahlender Sonne. Da der Startschuss erst um 12 Uhr fiel hatten alle den Hitzehöhepunkt noch vor sich. Entgegenkommender weise wurde vom Veranstallter der Zielschluss um eine halbe Stunde, auf 6:30 Stunden verlängert. Der Lauf war trotz dieser extremen Bedingungen hervorragend organisiert. Es gab in sehr kurzen Abständen verschiedene Erfrischungsmöglichkeiten mit Wasser, Isogetränken, Kaffee, Cola, Suppe, Salzgurken, Gels und Traubenzucker, sowie unzählige Wasserduschen. Trotz dieser Vorsorgemaßnahmen erreichten ca. 25 Prozent der Starter das Ziel im Olympiastadion nicht.

Die schwedische Hauptstadt gehört zu den schönsten Städten der Welt und wird deshalb nicht ohne Grund „Beauty on Water“ bezeichnet. Die nordische Metropole erstreckt sich über 14 Inseln welche durch mehr als 50 Brücken miteinander verbunden sind. Der Marathon ging an zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie dem historischem Stadtkern, dem „Gamla Stan“, dem „Stadhuset“, dem Wahrzeichen der Stadt, dem Vasamuseum mit dem Kriegsschiff aus dem 17. Jahrhundert, dem „Abbamuseum“ und natürlich nahe dem königlichen Schloß, einem der größten Schlösser Europas, vorbei. Weitere Höhepunkte des Laufes waren die schwedische Nationalhymne, das Fluggeschwader kurz vor dem Start und das Überqueren der Västerbron- Brücke nach etwa 32 Kilometern, von welcher man eine fantastische Aussicht über die ganze Stadt mit ihren ganzen Bauten aus dem Mittelalter und modernen Gebäuden aus der heutigen Zeit hat. Nicht vergessen werden darf natürlich das historische Rathaus mit dem Aussichtsturm, die königliche Oper und das Parlament. Die Läufer hatten natürlich während des Marathons keine Zeit um sich das alles anzusehen, deshalb war die Nördlinger Läufergruppe mit Begleitung zwei Tage mit dem Fahrrad, auf den gut ausgebauten Radwegen und dann mit dem Bus und natürlich auch mit dem Schiff unterwegs.

Den Marathon gewann Lawi Kiptui aus Kenia in 2:13:30 Stunden vor zwei seiner Landsleute. Schnellste Frau war die Schwedin Mikaela Larsson in 2:40:28 Stunden. Die Läuferinnen und Läufer vom TSV Nördlingen beendeten die Hitzeschlacht der 20000 Teilnehmer nach folgenden Zeiten: Hubert Bestler 3:31:51 Std. (1097. Platz der Gesamtewertung, 191. der Altersklasse M 45), Andreas Graf 3:36:56 Std. (1394. GW, 256. AK M45), Hans Niederhuber 3:47:20 Std. (2098. GW, 32. AK M60), Anneliese Zinke 4:22:39 Std. (30. AK W55), Simone Müller 4:27:48 Std. (823. AK W35), Brigitte Radajewski 4:35:14 Std. (145. AK W50) und Bernhard Satzenhofer 4:55:15 Std.

Der Stockholm-Marathon bleibt für alle Rieser Läufer mit ihren Begleitpersonen ein unvergeßliches Erlebnis. (hni)

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