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Basketball

01.12.2018

Den Kontrahenten in die Knie zwingen

Im vergangenen Heimspiel spielten die Nördlinger, am Ball Shaquan Cantrell, die Gäste vom TSV Weilheim nahezu schwindlig. Deutlich schwerer dürfte die heutige Aufgabe gegen den punktgleichen Kontrahenten TSV Wolnzach werden.

Die Männer des TSV Nördlingen erwarten am Samstag den punktgleichen TSV Wolnzach. Dabei trifft die stärkste Offensive der 2. Regionalliga auf die beste Abwehr

Der Spielplan der 2. Regionalliga Südost und die Ergebnisse des vergangenen Wochenendes haben dafür gesorgt, dass die Nördlinger Basketballherren bei ihrem fünften Heimspiel zum zweiten Mal innerhalb einer Woche gegen den aktuellen Tabellenzweiten antreten müssen. Mit dem TSV Wolnzach kommt der einzige Gegner in die Hermann-Keßler-Halle, mit dem man bereits in der vergangenen Saison – damals mussten beide Mannschaften aufgrund ihrer geographischen Lage in der Nordgruppe antreten – die Klingen gekreuzt hat.

Obwohl die Nördlinger am vergangenen Wochenende beim zu diesem Zeitpunkt Tabellenzweiten München Basket klar gewannen, konnten sie dessen Platz nicht übernehmen, denn die mit ihnen wertungspunktgleichen Oberbayern aus Wolnzach siegten ebenfalls souverän. Sie nehmen nun mit einer um einen einzigen Punkt besseren Korbpunktdifferenz (Wolnzach + 76, Nördlingen + 75) den Platz vor den Riesern ein.

Mit Wolnzach macht ein deutlich schwererer Gegner seine Aufwartung in der Halle am Sportpark, als es bei den vorangegangenen Spielen der Fall war, denn die Hallertauer verfügen neben dem FC Bayern über die beste Abwehr der Liga. Aber auch im Angriff sind sie nicht zu unterschätzen, da sie sich besonders von jenseits der Dreipunktelinie als äußerst treffsicher zeigen und pro Spiel bis zu elf Dreier versenken. Beim Punktesammeln kann sich Trainer Mike Urban speziell auf Valerian Zenk verlassen. Der Forward erzielt durchschnittlich 17 Punkte pro Spiel, gefolgt von den Dreipunktespezialisten Alexander Hofmeister (12 Punkte/2 Dreier), Leonhard Biersack (9/2) und Leo Hurzlmeier (8/2). Dazu kommen noch der derzeit stark aufspielende Marco Hoffmeister (10) und – falls seine Verletzung abgeklungen sein sollte – Peter Maischak (16/2).

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In Sachen Angriff brauchen sich Trainer Gary Szabos Schützlinge allerdings nicht zu verstecken, denn die Nördlinger sind die Mannschaft, die bisher die meisten Körbe erzielt hat. Es wird also wieder einmal spannend, wenn es darum geht, welche Spielweise mehr Erfolg haben wird: Angriff oder Verteidigung?.

Eines ist sicher, die Anhänger des Nördlinger Männerbasketballs werden einen unterhaltsamen Abend erleben, denn der TSV will bei seinem fünften Heimspiel auch seinen fünften Heimsieg einfahren und damit alleiniger Tabellenzweiter werden.

Spielbeginn ist wie immer am Samstagabend um 19.30 Uhr in der Hermann-Keßler-Halle.

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