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Volleyball

13.02.2015

Der Klassenerhalt rückt wieder näher

Leonie Gabler beim Block, Maria Altenburger und Miriam Streinz in der Abwehr.
Bild: jw

Wichtige Punkte für FSV-Damen. Hoffnung auf Vorentscheidung am 28. Februar

Nach einem nicht zufriedenstellenden Auftritt bei ihrem ersten Heimspieltag hatten sich die Damen 4 des FSV Marktoffingen viel vorgenommen. Das erste Spiel gegen die Ersatzgeschwächten Buchloer konnte die Mannschaft von Anfang an ausgeglichen gestalten. Gute Stimmung und Druck im Angriff zeichneten die jungen Damen aus, jedoch war vor allem bei den Aufschlägen eine für den Abstiegskampf typische Nervosität zu beobachten. Einzig Bettina Hirle konnte hier die Nerven behalten und brachte neun Aufschläge durch und damit ging der erste Satz 25:23 an den FSV. Ähnlich ging es im zweiten Satz weiter, nun hatten sich die Zuspielerin Marie Deißler und Angreiferin Maria Altenburger auf einander eingespielt und es gelangen zunehmend spektakuläre Angriffe. Durch leichte Fehler in der Abwehr und unkonzentrierte Aufschläge konnte nie eine größere Führung herausgespielt werden jedoch konnte der Satz knapp (25:23) gewonnen werden. Mit einer 2:0-Führung gingen die Damen unkonzentriert in den dritten und Buchloe konnte über Aufschläge enormen Druck aufbauen, so dass dieser Satz zu zehn abgegeben werden musste. Davon unbeeindruckt geht der FSV in den vierten Satz, der souverän zu 22 gewonnen wurde, wodurch die ersten drei Punkte in eigener Halle geholt werden konnten. Davon beflügelt nahm man sich auch für das zweite Spiel gegen die junge Sonthofener Mannschaft einiges vor. Den selben Plan scheint der Gegner jedoch auch gehabt zu haben, so konnte man vor allem den starken Aufschlägen nichts entgegensetzen und verlor den ersten Satz mit 17:25. Davon sichtlich beeindruckt gelang den FSV-Damen im zweiten Satz dann nur noch sehr wenig und gegen die Sonthofener Aufschläge und Angriffe kam nahezu keine Gegenwehr, sodass der Satz zu sechs abgegeben wurde. Erinnert an einen ähnlichen Spielverlauf eine Woche zuvor, bei dem die Mannschaft dann komplett zusammengebrochen war, wurde in der Satzpause die vorher besprochene Krisenstrategie angewandt und Trainer Sebastian Stadali scheint die richtigen Worte gefunden zu haben um die Mannschaft wieder zu motivieren. Es erschien eine hoch motivierte und mutige Mannschaft auf dem Feld und die Sonthofener fanden gar nicht mehr ins Spiel. Eine Aufschlagserie von Annika Zeyer von 7:4 bis zum 14:4 zwang die Sonthofener zwei Auszeiten zu nehmen, welche jedoch keine Früchte trugen. Die seltenen Angriffe der Gegner konnten meist entschärft werden und so wurde der Satz nach einer Aufschlagsserie von Leo Gabler mit 25:14 gewonnen. Die Spielfreude konnte in den 4. Spielabschnitt mitgenommen werden und den Sonthofenern wurde gar keine Chance gelassen wieder ins Spiel zu kommen. Nun konnten die Damen 4 zeigen, zu was sie fähig sind: krachende Angriffe über die Mitte durch Leo Gabler und Chrissi Altenburger sowie clever ausgespielte Bälle von Laura Geiß brachten die Sonthofener Abwehr an den Rand der Verzweiflung, wodurch der Satz souverän mit 25:18 gewonnen wurde. Hoch motiviert ging man nun in den Tiebreak, jedoch hatte nun auch Sonthofen ihren Willen und Spielfreude wiedergefunden, sodass es noch einmal hoch spannend wurde. Die Abwehr rund um Kapitän Miri Streinz stand jedoch gut, sodass nach einem offenen Schlagabtausch das Spiel 16:14 zugunsten der Heimmannschaft entschieden werden konnte. Mit diesen fünf wichtigen Punkten hat man im Kampf um den Klassenerhalt wieder alle Trümpfe in eigener Hand und möglicherweise gelingt am letzten Heimspieltag am 28. Februar ja schon eine kleine Vorentscheidung.(jw)

FSV 4: Christina und Maria Altenburger, Miriam Streinz, Laura Geiß, Annika Zeyer, Bettina Hirle, Marie Deißler und Leonie Gabler

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