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Spielgruppentagung

23.07.2019

Der Rahmen für die neue Saison steht

Franz Bohmann

Fußballvereine und Funktionäre besprechen die Eckdaten

Die Spielgruppentagung für die Fußballvereine des Landkreises Donau-Ries von Kreisliga bis B-Klassen fand im Sportheim des TSV Ebermergen statt. Kreisvorsitzender Helmut Schneider monierte dabei gleich zu Beginn die Unsitte, sich zu einer Schulung anzumelden, aber dann doch nicht zu erscheinen.

Kreisspielleiter Franz Bohmann erinnerte an die 13 Relegationsspiele mit durchschnittlich 680 Zuschauern. Der Wunschtraum seien Spielklassen von je 14 Mannschaften, doch dies konnte diesmal nicht erfüllt werden, da dem Fußballkreis Donau vom Kreis Augsburg der SV Ehingen-Ortlfingen quasi zugewiesen wurde. Diese Mannschaft aus dem Landkreis Augsburg spielt in der Kreisklasse Nord 2, wo auch der TSV Harburg antritt (bisher Kreisklasse Nord 1). Zur Einteilung meinte Bohmann, dass es zu 95 Prozent gelungen sei, die Spiele von ersten und zweiten Mannschaften am gleichen Tag hintereinander anzusetzen.

Das sogenannte Flex-Modell mit einer Spielart von Neun gegen Neun werde in den vier B-Klassen und den vier Reserveligen angewendet. Mit diesem Modell sollen Spielausfälle vermieden und eventuelle Spielgemeinschaften verhindert werden. Der Verein, der im Flex-Modell spielen möchte, müsse dies bis Freitag, 24 Uhr, dem Spielleiter und dem gegnerischen Verein mitteilen. Nach dieser Frist ist die Zustimmung des Gegners erforderlich. Der ursprünglich angedachte letzte Spieltag am Samstag, 23. Mai 2020, sei nicht haltbar, weil an diesem Tag noch Jugendspiele stattfinden und damit nicht alle Spiele durchgängig mit Schiedsrichtern besetzt werden könnten. Deshalb sei der 24. Mai (Sonntag) der letzte Spieltag ab der Kreisklasse abwärts. Kritik gab es von den Vereinen am frühen Saisonstart 28. Juli in 15er-Ligen, da bereits Vorbereitungsspiele fix vereinbart beziehungsweise Trainingslager gebucht worden seien.

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Andreas Deißer, Beisitzer beim Kreissportgericht Donau, erklärte zu den neuen Bestimmungen, wonach auch rote Karten in der Ruhezone verhängt werden können, dass hier noch nicht klar sei, wie diese zu bestrafen seien. Die Sportgerichte befänden sich hier noch in der Findungsphase.

Schiedsrichter Sebastian Stadlmayr von der Gruppe Nordschwaben erläuterte die seit 1. Juli gültigen neuen Regeln. Ausführlich ging er auf die Regel 12 (Handspiel) ein, wobei er anhand von Videoeinspielungen detaillierte Erläuterungen zu strittigen Szenen gab. Prompt wurde es bei diesem Thema laut im Saal und die Handspielszenen wurden unter den Vereinsvertretern eifrig diskutiert.

Weniger Sportgerichtsfälle, aber mehr Spielabbrüche

Sportrichter Deißer berichtete, dass das Kreissportgericht Donau in der vergangenen Saison 430 Fälle bearbeiten musste, 30 weniger als in der Vorsaison. Dabei seien vor allem die Fälle von Unsportlichkeiten gegenüber den Schiedsrichtern zurückgegangen. Auffällig hoch sei allerdings die Zahl von sieben Spielabbrüchen. „Fairness beginnt auf der Bank“ meinte der Sportrichter, der die Vereine dazu animierte, grundsätzlich Stellungnahmen zu Platzverweisen abzugeben.

Spielleiter Wolfgang Beck wies darauf hin, dass bei neu zu gründenden Spielgemeinschaften der Verband nur zwei Mannschaften genehmigen würde, keinesfalls drei. Beck nahm die Ehrung der Meister vor: TSV Oettingen (Kreisklasse Nord 1), TSV Mönchsdeggingen (A-Klasse Nord), TSV Ebermergen (A-Klasse West), SC Athletik Nördlingen (B-Klasse Nord), FC Maihingen (Kreisliga Nord Reserve), Lauber SV (Kreisklasse Nord 1 Reserve), SV Megesheim (A-Klasse Nord Reserve) und SC Athletik Nördlingen (B-Klasse Nord Reserve).

In allen Ligen von Kreisklasse bis A-Klasse müsse in der neuen Saison nur jeweils eine Mannschaft direkt absteigen. Lediglich in den Kreisligen West und Nord gebe es zwei Direktabsteiger.

Zum Hallenfußball meinte Beck: „Die Vorrundenturniere zur Kreismeisterschaft müssen diesmal bereits vor Weihnachten gespielt werden, da am 29./30 Dezember das Endturnier stattfindet. Ideal wären 24 Mannschaften, sodass man drei Turniere zu je acht Mannschaften spielen könnte“, wünschte sich der Spielleiter. Der Kreissieger Donau und der Zweitplatzierte sind für die Endrunde in Günzburg qualifiziert.

Diskussionen um den Spieltag am 15. August

Diskussionsbedarf gab es einmal mehr wegen des Feiertags Mariä Himmelfahrt am 15. August. In 15er-Ligen wird dieser Tag als regulärer Spieltag benutzt. Das stößt bei überwiegend katholischen Gemeinden auf wenig Gegenliebe. Spielleiter Beck meinte, er könne da wenig machen, denn er müsse sich nach dem Rahmenterminkalender richten. Sein einziger Spielraum sei gewesen, die Anstoßzeit auf den Abend zu verlegen.

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