Newsticker

Corona-Zahlen in Deutschland: Rund 11.000 Neuinfektionen gemeldet
  1. Startseite
  2. Lokales (Nördlingen)
  3. Lokalsport
  4. Der TSV Hainsfarth ist abgestiegen

Fußball-Kreisliga

11.05.2015

Der TSV Hainsfarth ist abgestiegen

Oettingens Benedikt Kaufmann (rechts) setzt sich hier gegen Flotzheims David Jähnel durch. Am Ende trennten sich die Abstiegskonkurrenten 1:1.
Bild: Dieter Mack

Eng wird es nach dem 1:1 gegen Flotzheim auch für Oettingen – Nähermemminger 0:10-Debakel

In der Kreisliga Nord fiel eine weitere Entscheidung. Trotz einer guten Rückrundenleistung verlor der TSV Hainsfarth erneut und muss in die Kreisklasse absteigen.

TSV Hainsfarth – FC Pfaffenhofen/Untere Zusam 0:2 (0:0). – Beide Mannschaften spielten zu Beginn ohne Risiko aus einer verstärkten Defensive. Nach einer Viertelstunde versäumten es dann Philipp Schneid und Jonas Lechner, zur Heimführung einzuschießen. Danach plätscherte das Spiel dahin, wobei auch Christian Pessinger zweimal die Gästeführung verpasste. Kurz vor der Pause vergab auch Lechner mit Kopfball nach schöner Vorarbeit von Michael Seitz noch einmal die Hainsfarther Führung. Nach dem Wechsel schoss Christoph Kehrle ein Zuspiel von Grundacker zur Gästeführung ein. Die Heimmannschaft verstärkte nun die Offensive, musste in der Schlussphase nach Konter aber die Entscheidung durch Daniel Reiser hinnehmen. Nachdem auch ein Weitschuss von Sven Ernst knapp das Gästetor verfehlte, war der TSV-Abstieg nicht mehr zu verhindern.

TSV Oettingen - FSV Flotzheim 1:1 (0:0). – Beim Remis verpasste Erich Schröppel zunächst an der Fünferlinie um Zentimeter eine Flanke von Timo Stach und nach einer Viertelstunde scheiterte Nicolas Weigel nach Alleingang an Oettingens Simon Molder. André Hubel köpfte nach Freistoß von Saliu knapp übers Eck des Gästetores und kurz vor Halbzeit haute Felix Ferber aus fünf Metern über den Ball.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Nach dem Wechsel brachte dann ein toller Spielzug die Heimführung (53.) über Stach und Schröppel durch Benedikt Kaufmann aus 15 Metern. Die Oettinger standen danach gut und waren mit Kontern gefährlich. In der Schlussphase schoss Kaufmann nach Welz-Pass freistehend knapp am Tor vorbei und so nützte Fabian Ferber in der vorletzten Minute eine der wenigen Gästemöglichkeiten noch zum Ausgleich.

TSV Nördlingen U23 – FSV Marktoffingen 3:1 (1:1). – Beim Heimsieg gingen die Gäste in Führung, wobei Andreas Birkle einen Abwehrblackout nutzte (26.). Doch die Heimelf ließ nicht locker: Johannes Höhenberger wurde noch geblockt, Alexander Schröter kam im Strafraum zu Fall und Fabian Faußner warf sich in einen Ranftl-Schuss. In der 35. Minute doch der Ausgleich, als Thomas Ranftl gefoult wurde und selbst den Freistoß aus 18 Metern versenkte. Im zweiten Abschnitt scheiterte Hemayatkar-Fink an Torwart Kopp und Brandt wurde noch beim Abschluss gestört. Auf der anderen Seite verfehlte Birkle nur knapp das Kreuzeck, doch ein erneuter Freistoß von Ranftl wurde von Freund und Feind verfehlt und landete zur erstmaligen Heimführung im langen Eck (66.). Danach reklamierten die Gäste Handspiel im Strafraum, doch stattdessen mussten sie eine Viertelstunde vor Schluss die Entscheidung durch Julian Brandt hinnehmen.

SpVgg Altisheim/Leitheim – SpVgg Deiningen 3:2 (0:1). – In der Anfangsviertelstunde parierte zunächst Gästekeeper Stefan Hahn dreimal großartig und verhinderte dabei auch ein Eigentor. Sein Gegenüber Matthias Münch musste sich ebenfalls zweimal kräftig strecken, hatte aber beim 0:1 (35.) durch Michael Ackermann keine Chance. Den Ausgleich köpfte Sebastian Schroll nach einer Stunde ein, aber Marco Reiner brachte die Gäste mit einem unhaltbaren „Tor des Monats“ in den Winkel wieder in Führung (68.). Nachdem Altisheim ohne den verletzten Spielertrainer Mathias Heckel antrat, schlüpfte Sebastian Schroll in dessen Torjägerrolle, und glich aus (75.). Den Siegtreffer erzielte schließlich der unermüdlich rackernde Patrick Fischer per Außenrist fünf Minuten vor dem Ende, da Marco Reiner die Chance zum Ausgleich vergab.

SV Eggelstetten – TSV Harburg 0:1 (0:1). – Vor 150 Zuschauern zogen die Gäste mit der Heimelf im Abstiegskampf gleich und hatten dabei den besseren Start. Bereits nach zwei Minuten durch einen abgefälschten Schuss aus 16 Metern durch Gucati Vehbi in Führung. Die Heimelf verstand es während des gesamten Spiels nicht, die Gäste ernsthaft zu gefährden und verlor so letztendlich verdient. Im zweiten Abschnitt hatte man sogar noch Glück, dass der TSV mit zahlreichen Konterchancen nicht schon frühzeitig das Spiel für sich entschied. Die Heimelf versuchte nur mit langen Bällen ihre Sturmspitzen einzusetzen, doch diese blieben eine sichere Beute der stabilen Gästeabwehr.

FC Lauingen – SC Nähermemmingen/Baldingen 10:0 (7:0). – Konzentriert ging der Bezirksliga-Aufsteiger gegen das überforderte Schlusslicht zu Werke und brannte ein wahres Feuerwerk ab. Bereits in der fünften Minute fiel die Führung durch Markus Nsouli. Christoph Marek erhöhte, ebenfalls allein auf Torwart Marcel Buchert zustürmend (18.), und Felix Gruber legte das 3:0 nach (24.). Für die Treffer vier und fünf zeichneten die Brüder Polat verantwortlich: Feriz mit 20- Meter-Schuss (33.), Hakan mit Solo durch die gegnerischen Reihen (36.). Einen an Nsouli verursachten Foulelfmeter vollendete Tobias Fuchsluger souverän (38.) und noch vor der Pause erhöhte Torjäger Hakan Polat auf 7:0 (44.). Kurz nach dem Wechsel markierte Marek mit seinem zweiten Treffer das 8:0 (47.) – die Hereingabe kam von Sturmpartner Hakan Polat. Die Tore neun und zehn machte Hakan Polat: einmal nach toller Vorarbeit von Christian Frey (75.) und dann nach tollem Zuspiel von Felix Gruber (82.).

Maihinger Klasseleistung in Höchstädt

SSV Höchstädt – FC Maihingen 0:3 (0:2). – Nach den freitäglichen Feierlichkeiten zum Klassenerhalt reichte den Rothosen am Sonntag eine ordentliche Leistung nicht, um gegen den starken Dritten zu punkten. Der war mit Freistoß-spezialist Wolfgang Mack und Topstürmer Dominik Göck zu clever. Pech hatte Florian Kratzer, der bei einem elfmeterwürdigen Foul frühzeitig erneut verletzt wurde und ausschied. Nach einer halben Stunde fiel das 0:1 durch Mack, dessen Freistoß unglücklich vor Matthias Huber versprang. Der SSV-Keeper zeigte insgesamt aber starke Partie. Ab der 41. Minute war Maihingen in Unterzahl, doch Höchstädt schlug daraus kein Kapital. Im Gegenteil, kurz vor der Pause hieß es 0:2 durch Jürgen Liebhard.

Nach dem Wechsel ließen Jakob Grimm und Sebastian Wanek Chancen zum Anschlusstreffer aus. Und nachdem auch Patrik Wanek nach einer Stunde die Ampelkarte sah, war die Partie gelaufen. Das 0:3 durch Göck (70.) war die Entscheidung.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren