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Basketball-Bundesliga Frauen

25.11.2018

Die Angels haben es in der Hand

Sami Hill macht sich lang und punktet gegen Göttingen. Die 24-jährige Kanadierin hatte nach ihrer Knöchelverletzung ein furioses Comeback.
Bild: Jochen Aumann

Gegen den bislang wenig erfolgreichen Aufsteiger Eintracht Frankfurt soll für Nördlingens Korbjägerinnen der vierte Heimsieg in Folge her. Die Vorzeichen dafür sind günstig.

Der Rauch der letzten Verlängerungs-Schlacht hat sich kaum verzogen, da steht schon der nächste Gegner vor den Toren Nördlingens. Der dritte Heimsieg in Folge schürt bei den Fans der Xcyde Angels die Vorfreude auf den nächsten. Zu Gast ist diesmal das Team von Eintracht Braunschweig, das seine erste Saison in der DBBL absolviert.

Dort läuft es für den Aufsteiger allerdings noch nicht rund. Erst ein einziger knapper Sieg gegen die Saarlouis Royals konnte errungen werden, was ihnen nach acht Spielen den vorletzten Tabellenplatz beschert. Ein Sieg für die Nördlingerinnen, deren vorrangiges Ziel wie jedes Jahr der Klassenerhalt ist, gehört somit zum Pflichtprogramm und ist fest eingeplant. Im Gegensatz zu den Gästen konnten die Rieser in letzter Zeit einige Erfolge verbuchen und sogar gegen die nach wie vor ungeschlagenen Marburger mithalten. Da auch Sami Hill (feierte diese Woche ihren 24. Geburtstag) am vergangenen Sonntag nach ihrer Knöchelverletzung eine furiose Rückkehr hinlegte, stehen die Vorzeichen, vor allem mit den eigenen Fans im Rücken, auf Heimsieg Nummer vier gut.

Dennoch ist es natürlich nie gut, allzu siegessicher in eine Partie zu starten, zudem bei dem Löwenrudel, wie sich die Braunschweiger nennen, seit dem letzten Spieltag eine neue Spielerin mit an Bord ist. Vor zwei Wochen kam die Freigabe aus Australien, wo Shawnte Goff zuvor aufgelaufen war. Bei ihrem ersten Auftritt gegen Wasserburg erhielt die US-Amerikanerin prompt die meiste Spielzeit und lieferte einen sehr guten ersten Eindruck ab. Gefährlich werden könnte zudem die Schwedin Matilda Claesson, die zu den Topscorerinnen der Liga gehört und mit den meisten Dreipunktwürfen, die sie mit beeindruckend hoher Trefferquote versenkt, aufwartet. Neben zwei Centerinnen aus den USA und der Slowenin Eva Rupnik, die durch ihre ausgezeichnete Spielübersicht hervorsticht, setzt Coach Kortmann vor allem im Training auf einige junge deutsche Spielerinnen. Das passt zur Philosophie der beiden Fusionsvereine Braunschweig und Wolfenbüttel und den beiden Trainern Kortmann und Steinwerth, der die dortige WNBL-Mannschaft betreut. Beide kennen sich bereits aus ihrer Zeit bei den Halle Lions, wo sie vor mehreren Jahren noch einige Erfolge feiern konnten. Peter Kortmann ist ein erfahrener Trainer, der schon bei verschiedenen Erstligisten tätig war und dem es zuzutrauen ist, seiner Mannschaft zu weiteren Erfolgen zu verhelfen.

Dabei haben die Xcyde Angels am Wochenende allerdings auch noch ein Wörtchen mitzureden. Wichtig wird es unter anderem sein, den Neuzugang der Niedersachsen nach ihrem hervorragenden Einstand nicht weiter in Fahrt kommen zu lassen. Und auch eine alte Bekannte schaut im Ries vorbei. Ilona Brox, die es beruflich in den Norden verschlug, spielte vor einigen Jahren bereits für die BG Donau-Ries. Einen Freundschaftsbonus wird es aber selbstverständlich in den zweimal 20 Minuten nicht geben, sondern die Nördlingerinnen werden alles daran setzen, vor heimischem Publikum den nächsten Sieg einzufahren. Spielbeginn ist wie üblich am Sonntag um 16 Uhr in der Hermann-Keßler-Halle.

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