Volleyball

17.04.2018

Die FSV-Kleinsten ganz groß

Bayerns bester Volleyball-Nachwuchs (von links): Lina Bachmann, Maria Bosch, Tina Stimpfle, Celin Müller und Josef Wizinger, der für die eigentliche Trainerin Marianne Wizinger bei diesem Turnier coachte.
Bild: FSV Marktoffingen

Marktoffinger U12-Mädchen holen zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte einen bayerischen Meistertitel ins Nordries. Dabei lässt das Quartett alle Top-Favoriten hinter sich

Damit hatte beim FSV Marktoffingen niemand gerechnet, als am Samstag seine U12 nach Iphofen in Unterfranken aufbrach. Nach zwei Turniertagen und sechs erfolgreichen Spielen lag sich die FSV-Delegation in den Armen und feierte den bayerischen Überraschungsmeister FSV Marktoffingen.

Dass das FSV-Team leistungsstark war und in die vordere Hälfte des Sechzehner-Feldes vorstoßen wollte, bewies es gleich im ersten Spiel, in dem sie Südbayerns Fünften Eiselfing sicher mit 2:0 (25:16, 25:14) besiegten. Den Grundstein zum Erfolg legten sie danach gegen den Nordbayern-Meister Hahnbach. In drei dramatischen Sätzen (25:23, 18:25, 15:13) gaben die besseren Wechselspieler den Ausschlag. Den dritten Tagessieg gegen Bamberg steuerten die Wechselspielerinnen Celin Müller und Tina Bachmann im Alleingang bei (25:7, 25:14). Er brachte den Gruppensieg und ersparte ein weiteres Spiel an diesem Tag.

Am Sonntag ging es im K.o.-System weiter. Mit 25:16 und 25:10 gegen Südbayerns Sechsten TB München starteten sie eindrucksvoll in den zweiten Tag und zogen vermehrt das Interesse der Favoriten auf sich. Im Halbfinale bekam Topfavorit Mauerstetten die physische Stärke des FSV-Quartetts zu spüren. Es verlor zwar den ersten Satz noch deutlich mit 13:25, hatte dann aber den „Mauerstetten-Komplex“ endgültig abgelegt. Sie kamen vor allem im Angriff immer besser in Schwung, übernahmen beim 17:17 erstmals die Führung und glichen mit 25:22 zum 1:1 aus. Der Tie-break gehörte dann vollständig dem FSV (15:8).

Mit dem FTSV Straubing wartete im Endspiel die zweite bayerische Größe auf die FSV-Mädchen. Wieder zogen Maria Bosch und Tina Stimpfle ihr starkes Angriffsspiel auf und setzten mit dem 25:17 im ersten Satz ein dickes Ausrufezeichen. Straubing antwortete mit starken Aufschlägen und deutete mit 25:10 eindrucksvoll sein Ziel an. Im Tie-break kam der Auftritt von Lina Bachmann, die die ausgepowerte Tina Stimpfle perfekt ersetzte. Die FSV-Mädels hatten das Spiel nach ausgeglichenem Beginn ab dem letzten Wechsel (8:7) wieder sicher im Griff (15:11). Sie hatten nach zwei überzeugenden Tagen den Favoriten ein Schnippchen geschlagen und zum zweiten Mal einen bayerischen Titel ins Nordries geholt. (jw)

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