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Schießen

14.11.2019

Die Gauoberliga ist ausgeglichen wie selten

Das Duell an der Tabellenspitze der Gauoberliga, Pfäfflingen gegen Munningen (von links): Gerhard Zellinger, Franziska Wagner, Kathrin Mädler, Stefanie Wagner, Michaela Christ, Anita Relovsky, Kathrin Keiling und Stefan Deißler. Foto: Daniel Haffelt

Am dritten Wettkampftag liefern sich die sechs Teams viele spannende Duelle. Im Gipfeltreffen behauptet Pfäfflingen die Spitze

Am dritten Wettkampftag der Luftgewehr-Gauoberliga trafen Munningen und Pfäfflingen im Spitzenduell aufeinander. Franziska Wagner schoss erneut einen konstant guten Wettkampf. Trotz einer Acht konnte sie 387 Ringe vorweisen und ließ ihrem Munninger Gegner Gerhard Zellinger damit keine Chance, der bereits nach der zweiten Serie einen Rückstand von zehn Ringen hatte. Spannender war die Begegnung zwischen Kathrin Mädler (Munningen) und Stefanie Wagner. Beide Schützinnen lagen zu Beginn gleichauf, bis Mädler eine Acht erzielte. Damit war sie einen Ring im Rückstand und musste dann auch in den folgenden Serien Ringe an Wagner abgeben, sodass auch dieser Punkt nach Pfäfflingen ging.

Michaela Christ und Anita Relovsky lagen nach der ersten Serie gleichauf. Während sich Christ zum Ende mit starken 97 Ringen noch einmal verbesserte, konnte Relovsky nicht an die erste Serie anknüpfen und musste damit ihren Punkt an die Munningerin abgeben. Auch Kathrin Keiling und ihr Gegner Stefan Deißler starteten solide mit 95 und 96 Ringen in den Wettkampf. Während Keiling dieses Niveau halten konnte, hatte Deißler mit 85 Ringen in der letzten Serie keine Chance mehr und gab auch diesen Punkt nach Munningen ab. Damit endete das Duell der Tabellenführer mit einem 2:2-Unentschieden. Aufgrund der höheren Mannschaftsringzahl ging der Zusatzpunkt an den Tabellenführer Pfäfflingen.

Spannend war das „Kellerduell“ zwischen Enkingen und Möttingen. Katja Wüst war ihrer Gegnerin Sabrina Weber in den ersten beiden Serien jeweils einen Ring voraus. Weber legte aber zum Ende hin noch einmal zu, während Wüst das Niveau nicht halten konnte. Damit ging der erste Punkt mit 375;371 Ringen nach Möttingen. Zwischen Rebekka Wüst und Anita Meyer war die Verteilung ab der ersten Serie eindeutig. Während Wüst mit 382 Ringen ihre beste Leistung der bisherigen Saison ablieferte, fand Meyer nicht in den Wettkampf und musste den Punkt abgeben.

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Lisa Hager schoss gewohnt schnell und verschaffte sich in den ersten beiden Serien einen Vorsprung von fünf Ringen. Aufgrund vieler Achter und einer Sieben in der letzten Serie schrumpfte diese Führung allerdings. Ihr Gegner Heinrich Wüst hatte für Enkingen seinen ersten Einsatz in der Gauoberliga, konnte mit vier konstanten Serien den Abstand zu Hager immer mehr verringern und schließlich einen Stechschuss erreichen. Diesen entschied allerdings Hager für sich und gewann den zweiten Punkt für Möttingen.

Auch bei Jürgen Rothgang und Daniel Weber war das Duell sehr eng. Rothgang beendete seinen Wettkampf mit 361 Ringen, während Weber erst mit der letzten Serie begann. Am Ende konnte Weber ebenfalls 361 Ringe erreichen, sodass auch hier ein Stechschuss fällig war. Der ging an den Möttinger, was zu einem Endergebnis von 3:1 Punkten für die St.-Georgs-Schützen führte.

In der dritten Begegnung standen sich Herkheim und Minderoffingen gegenüber. Tina Wagner konnte mit guten 389 Ringen das beste Ergebnis der dritten Runde erzielen. Ihr Herkheimer Gegner Steffen Pur war zu Beginn noch nah dran. Im letzten Schuss der ersten Serie erzielte er dann allerdings eine Sieben und konnte auch im weiteren Verlauf den Rückstand nicht mehr aufholen. Nico Graf und Ursula Kerle begannen mit jeweils 95 Ringen, doch während Graf daran anknüpfen konnte, hatte Kerle Schwierigkeiten mitzuhalten. Damit ging dieser Punkt nach Herkheim.

Cornelia Mayer schoss mit 371 Ringen einen konstanten Wettkampf, musste sich aber ihrer Gegnerin Anne Damaschke geschlagen geben. Auf Position vier ging für Minderoffingen der Ersatzschütze Julian Hönle an den Start. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten konnte er sogar eine 96er-Serie schießen. Seine Gegnerin Natalie Enßlin beendete den Wettkampf vor ihm, sodass er zum Sieg eine Acht benötigte. Trotz großer Nervosität schloss er seine Serie mit einer Zehn ab und holte damit den zweiten Punkt für Minderoffingen. Die Begegnung endete mit einem 2:2. Den Zusatzpunkt sicherte sich Herkheim.

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