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Basketball-Regionalliga Männer

07.02.2015

Die Giants sind ganz auf Revanche eingestellt

Mario Matic gibt dezente Hinweise, wie ein gutes Spiel noch besser werden kann.
Bild: Jochen Aumann

Am Samstag ist der MTSV Schwabing in der Hermann-Keßler-Halle zu Gast

Am Samstagabend ist für die Giants TSV1861 Nördlingen wieder Heimspieltag in der Hermann-Keßler-Halle. Dabei wird es allerdings gefährlich für die Nördlinger, denn sie erwarten um 19.30 Uhr mit dem MTSV Schwabing eine der beiden Mannschaften, gegen die sie in der Hinrunde den Kürzeren gezogen haben. Damals mussten die Rieser –nach vier überzeugenden Siegen zum Auftakt der Saison – in München erstmals Federn lassen. Nach einer durchaus gelungenen ersten Halbzeit wurden sie nach dem Seitenwechsel von einer äußerst aggressiven Schwabinger Verteidigung überrascht und verloren schließlich mit 70:74. Für diese Niederlage wollen sich die Giants nun revanchieren.

Nach dem enorm wichtigen Sieg gegen Leitershofen verlief auch der restliche Spieltag optimal für die Rieser, denn Vilsbiburg, bis dahin der schärfste Verfolger, unterlag überraschenderweise zu Hause den Topics aus Oberhaching. Dies brachte den Giants einen Vorsprung von vier Punkten ein. Im Hintergrund lauert allerdings auch noch der FC Bayern 2, der – bei zwei noch anstehenden Nachholspielen – erst vier Niederlagen auf dem Konto hat. Die Giants können sich also nicht auf ihrem Punktepolster ausruhen.

Dass die Begegnung kein Selbstläufer ist, zeigen die Ergebnisse der Truppe aus dem Herzen Münchens. Sie verließen bei acht ihrer letzten elf Pflichtspiele das Parkett als Gewinner. Einer der Gründe dafür ist mit Sicherheit die ungeheure Fülle an Spielern die Coach Robert Scheinberg – der es auch versteht immer neue Spieler nach Schwabing zu holen – zur Verfügung stehen. Ein weiterer Grund dürfte die Unterstützung des Klubs durch den Bundesligisten Crailsheim sein, die zumindest die Bereitstellung von Spielern und Transportmöglichkeiten beinhaltet. Nicht weniger als 23 verschiedene Spieler wurden bis jetzt bei den Begegnungen der Oberbayern eingesetzt. Die Hauptlast wird von zehn Akteuren getragen. Der Spielaufbau wird von dem Engländer Carpenter (13 Punkte pro Spiel) und dem Deutsch-Briten Hedley (8) gestaltet. Ihnen zur Seite stehen die Guards Rosenthal (9), Hustert (8) und Würmseher (5). Auf den großen Positionen vertraut Scheinberg auf Manzur (7), Da Silva (7), Mukendi (4) und Zenk (9). Fraglich ist lediglich der Einsatz des US-Amerikaners Johnson (einer Leihgabe aus Crailsheim).

Obwohl jeder aus dem Team einen ausgeprägten Drang zum Korb hat, sind die sogenannten kleinen Spieler allesamt in der Lage auch von jenseits der Dreipunktelinie zu treffen.

Beim Kampf um die Abpraller sollten die Giants, falls Johnson tatsächlich nicht mehr aufläuft, mit ihren Reboundspezialisten Jan Petrovcic, Jordan Talbert, Luis Garcia Morato und Florian Sefranek, leichte Vorteile haben. Das Paradestück der Münchner ist die Verteidigung, denn sie kassierten bis jetzt rund 100 Gegenpunkte weniger als die Giants. Aus dieser Abwehr heraus können sie blitzschnell auf Angriff umschalten und zu Schnellangriffen starten.

Neben der bissigen gegnerischen Verteidigung müssen die Giants auch darauf achten, dass keinem einzigen Schwabinger Freiräume gewährt werden, betrachtet man die relativ gleichmäßige Punkteverteilung.

Sicher ist auch, dass die Rieser ab sofort die Gejagten sind und jede Mannschaft alles dafür geben wird dem Tabellenführer eine Niederlage beizubringen. Nördlingens Cheftrainer Mario Matic bläst in das gleiche Horn: „In Leitershofen haben wir gesehen, mit welcher Aggressivität die Gegner zu Werke gehen können. Das war für uns ein kleiner Vorgeschmack, auf das, was noch auf uns zukommen wird.“ Und er meint weiter: „Wir müssen dem Gegner unser Spiel aufzwingen und uns nicht den Schneid abkaufen lassen.“ Die Nördlinger Basketball- Fans können sich wieder auf einen spannenden Abend freuen. (leo)

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