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Kunstturnen

28.10.2017

Die KTV kann ihr Saisonziel vorzeitig erreichen

Sven König, hier an den Ringen, kann von den KTV-Trainern an bis zu vier Geräten eingesetzt werden.
Bild: Jochen Aumann

Heimsieg heute gegen noch sieglose Oberhausener würde bereits den Klassenerhalt bedeuten

Am heutigen Samstag steht den Turnern der KTV vor heimischem Publikum ein wichtiger Wettkampf gegen das KTT Oberhausen bevor. Für beide Mannschaften hätte ein Sieg große Auswirkungen auf die Tabellensituation, und so darf man ein enges Duell erwarten. Wettkampfbeginn ist wie immer um 18 Uhr, das Einturnen beginnt eine Stunde früher.

Für die KTV war das vergangene ein sehr erfolgreiches Wochenende, konnte doch am Samstag zuerst in Heidelberg der Sieg der ersten Mannschaft gefeiert werden und am Sonntagvormittag auch noch der Tagessieg der Reserve in der Landesliga. Trotzdem heißt es beim heutigen Duell gegen das Kunstturnteam Oberhausen: Alles auf Anfang! Auch wenn ein vermeintlich schwächerer Gegner kommt, hat doch die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen noch keinen Sieg verbuchen können, dürfen die Gäste unter keinen Umständen unterschätzt werden. In der Vorwoche hatten sie den Meisterschaftsfavoriten TV Wetzgau zu Gast und rangen dem ungeschlagenen Erstligaabsteiger ein respektables Unentschieden am Boden ab. Auch spiegelt der aktuelle Tabellenplatz nicht das eigentliche Niveau wider, auf welchem die KTTO-Turner sonst agieren, standen sie doch im vergangenen Jahrzehnt am Saisonende meistens auf dem Podest. Langfristig will die Mannschaft auch einmal den Sprung in die erste Liga schaffen und setzt dabei hauptsächlich auf den eigenen Nachwuchs. Sie verfügen über eine Mannschaft aus erfahrenen Turnern, die 2009 den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga schafften, und hoffnungsvollen Nachwuchstalenten zusammengestellt. Nachdem sie nun aber keine ihrer bisherigen Begegnungen gewinnen konnten, steht das Team von Trainer Sydnee Ingedorn unter Druck, an den nächsten beiden Wettkampftagen unbedingt zu punkten. Kann das KKTO am heutigen Samstag erneut keinen Sieg verbuchen, läuft der Kampf um den Abstieg auf einen Showdown im direkten Duell mit Bochum hinaus, was natürlich vermieden werden soll.

Die Rieser hingegen sind mit dem Sieg vom vergangenen Samstag schon aus dem Gröbsten raus und die Befürchtungen, in die 3. Liga zurück zu müssen, sind nur noch minimal. Allerdings soll auch dieses Restrisiko aus der Welt geschafft werden und das ist am einfachsten, wenn ihnen der dritte Saisonsieg gelingt und das natürlich am besten vor heimischem Publikum.

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Dafür steht dem Trainerteam um Jürgen Wundel, Roland Grimm und Wolfgang Eichmeier der komplette Kader aus der Vorwoche zur Verfügung. Zudem steht auch Jakob Mayer (Boden, Pauschenpferd) wieder mit in der Aufstellung. Als potenzielle Sechskämpfer stehen Maurice Praetorius, zweitbester Scorer der letztwöchigen Begegnung, und Ilya Kibartas, aktuell zweitbester Scorer der gesamten Liga, zur Verfügung, während Arian Trieb an bis zu fünf Geräten eingesetzt werden kann. Mit Lukas Leonhardt hat die KTV einen weiteren Mehrkämpfer in petto. Sven König (Boden, Pauschenpferd, Ringe, Sprung), Andreas Hofer (Boden, Pauschenpferd), Roland Hagner (Ringe), Stefan Braun (Barren, Reck) und Thomas Radler (Boden, Seitpferd, Barren und Reck) können auf Geräteeinsätze hoffen, wenn es in den Matchplan der Trainer passt.

Damit ist das Team mit Ausnahme des verletzten Philipp Schmid in Bestbesetzung für diesen wichtigen Wettkampf, der einigen Druck von den Nördlinger Turnern nehmen kann. Anschließend steht vor den letzten beiden Saisondurchgängen ein wettkampffreie Wochenende auf dem Terminplan. (thfr)

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