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Basketball

15.01.2021

Die Nördlinger Angels müssen sich durchbeißen

Laura Geiselsöder und ihre Angels-Mitspielerinnen wollen am Sonntag gegen die bislang überraschend starken Osnabrückerinnen punkten.
Foto: Jochen Aumann

Nach der Quarantäne zeigten die Angels zwei schwache Partien, hatten allerdings auch einige Handicaps wegzustecken. Am Sonntag sieht es gegen Osnabrück wieder besser aus.

Die Saison nimmt nach der Quarantäne wieder Fahrt auf für die XCYDE Angels. Das nächste Heimspiel steht bevor und die Nördlingerinnen warten dringend auf einen Sieg. So langsam entwickelt man im Lager der Schwaben immer mehr Mitgefühl und Verständnis für die von Corona betroffenen Konkurrenten Saarlouis und Marburg. Letztere sind mittlerweile auf den letzten Tabellenplatz gerutscht – eine Position, zu der die Angels möglichst viel Abstand halten möchten.

Dass die Quarantänezeit eine ganze Mannschaft aus dem Rhythmus bringen kann, bestätigt auch Angels-Aufbauspielerin Magaly Meynadier. Sie betonte im Interview nach der Niederlage gegen Göttingen allerdings auch, dass die Quarantäne nicht als Ausrede für die zuletzt schlechten Leistungen gelten könne: „Man muss jetzt damit leben, dass solche Situationen vorkommen. Wir sind alle Profis und wir müssen jetzt das Beste draus machen“, äußerte sich Meynadier zu den Umständen in dieser etwas anderen Saison.

Nördlinger Angels spielen gegen Osnabrück

Bei den Panthern aus Osnabrück, die am Sonntag zu Gast sein werden, ist die Lage deutlich ruhiger. Schlechte Nachrichten gab es in dieser Saison schon viele, jedoch kaum aus Osnabrück. Das Team ist wohl einer der Felsen in der Brandung und spielt bisher eine konstante Runde. So haben sie sich zu Recht einen starken vierten Tabellenplatz erarbeitet. Im September gelang der Mannschaft aus dem Norden sogar eine kleine Sensation, als sie den Rutronik Stars aus Keltern deren bislang einzige Niederlage zufügten.

Das Team aus Niedersachsen ist den Rieserinnen gut bekannt. Bereits am ersten Spieltag der Saison 2020/21 trafen die beiden Vereine aufeinander. Damals konnten die Nördlingerinnen dank einer hervorragenden Teamleistung den Sieg mit nach Hause nehmen. Kleine Veränderungen gab es seitdem im Personaltableau der Panther, denn mittlerweile ist die aus Montenegro stammende Milica Cuic wieder einsatzbereit. Erwähnenswert ist aber besonders die Entwicklung von Frieda Bühner. Dem 1,86 Meter großen Nachwuchstalent auf der Centerposition wurde im Laufe der Saison immer mehr Verantwortung übertragen und die 16-Jährige nutzte sie durch zahlreiche Punkte und Rebounds.

Anneke Schlüter könnte Nördlingen wieder verstärken

Die Personalsituation bei den Angels ist währenddessen immer noch nicht optimal. Zwar findet sich Laken James mit jeder Woche besser ins Team ein, jedoch waren der Abgang von Kelly Campbell und die schwere Verletzung von Centerin Nadjeschda Ilmberger harte Rückschläge. Immerhin gibt es einen Hoffnungsschimmer, dass nämlich Anneke Schlüter am Wochenende wieder einsatzbereit ist. Besonders ihre bislang starke Offensivleistung wurde in den vergangenen Spielen schmerzlich vermisst. Für das Spiel gegen Osnabrück würde es den Angels sicherlich einigen Auftrieb geben, wenn ihre Top-Scorerin wieder mit an Bord wäre. Die Imreh-Truppe ist jedenfalls fest entschlossen, die Zeit bis zum Spiel gut zu nutzen und keine weiteren Punkte in eigener Halle liegenzulassen. Die Partie beginnt wie immer um 16 Uhr und kann wie immer auf Sporttotal verfolgt werden.

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