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Basketball

16.01.2020

Die Weihnachtspause noch in den Knochen

TSV-Regionalligateam setzt sich in Kemmern nur mit viel Mühe durch

Nach der kurzen Weihnachtspause ging es für die Regionalliga-Frauen des TSV Nördlingen nach Kemmern, um dort das erste Spiel des neuen Jahres zu bestreiten. Die Zeichen standen gut, hatte man doch schon die Saison mit einem 92:36-Kantersieg gegen eine Aushilfstruppe des SC Kemmern eröffnet.

Es war den Nördlingerinnen von Beginn an anzumerken, dass sie nach der mehrwöchigen Pause nur ein Training absolviert hatten. In den ersten Spielminuten schafften es die Schwaben kaum, aus der eigenen Hälfte herauszukommen und sie brachten den Ball oftmals nicht mal über die Mittellinie. Ihr einziges Glück war es, dass die Gastgeberinnen viele einfache Punkte vergaben und sich nur mit 13:5 absetzen konnten. Bis zum Viertelende konnte man den Lauf der Heimmannschaft dann doch noch etwas eindämmen. Die eingewechselten Spielerinnen steuerten nun auch Punkte bei und so konnte beim 18:13 der Schaden noch einigermaßen begrenzt werden.

Ganz anders sah es im zweiten Spielabschnitt aus. Die Gäste dominierten nun und ließen deutlich weniger Punkte ihrer Gegnerinnen zu. Im Angriff lief viel über Topscorerin Mona Berlitz, die wie immer nur schwer zu stoppen war. Als Katharina Schenk per Dreier den 28:34-Halbzeitstand klarmachte, sah es schon deutlich besser aus.

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Auch nach der Pause lief es weiterhin gut für Nördlingen. Zwar kam es immer noch zu dem einen oder anderen unnötigen Ballverlust, insgesamt war die Partie aber mehr oder weniger unter Kontrolle. Auch in der Verteidigung hatten die TSV-lerinnen nicht nachgelassen und Lucy Michel konnte einige Steals auf ihrem Konto verbuchen. Mit ihrem Dreier erhöhte sie die Führung dann gar auf 50:39.

In den letzten zehn Minuten erlaubten sich die Gäste abermals zu viele Ballverluste und ebneten dem Heimteam den Weg für eine Aufholjagd. Vier Minuten vor Ende hatte man den Vorsprung verspielt und erst zwei Minuten vor dem Ende konnte man die Führung wiederherstellen. Dann zeigte Isabella Schenk Nervenstärke und verwandelte einen wichtigen Drei-Punkte-Wurf zum 56:62. Damit war die Partie entschieden, denn Kemmern gelang es nicht mehr, näher heranzukommen. Trotz hoher Fehlerquote und einer miserablen Ausbeute von der Freiwurflinie kamen die Nördlingerinnen mit dem 63:57-Erfolg unbeschadet davon. (kg)

TSV Nördlingen: I. Schenk (8/1 Dreier), Steinmeyer, K. Schenk (8/1), Gregor (1), Mussgnug (6), Link, Berlitz (22), Keller (2), Michel (3/3), Sachnovski (7), Gerstmeyr (6).

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