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Scharlachrennen

21.07.2016

Die deutsche Meisterin gibt sich die Ehre

Simone Blum ist die Top-Favoritin auf der Kaiserwiese.
Bild: Robert Milde

Zum heute beginnenden Reitturnier kommt Simone Blum mit einem ganz besonderen Titel

Wer 2016 die Turniere in und außerhalb Bayerns verfolgt hat, schnalzt mit der Zunge, wenn er sich das Nennungsergebnis des 56. Nördlinger Scharlachturniers vom 20. bis 24 Juli ansieht.

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Ein Riesenerfolg der Veranstalter ist, dass die deutsche Meisterin Simone Blum starten wird. Mitte Juni hat sie in Balve mit ihrer DSP-Stute Alice den Titel gewonnen. In Nördlingen war sie schon zweimal im Großen Preis erfolgreich. Als bislang einzige Starterin hat sie auch zweimal die „Goldene Daniel-Peitsche“ gewonnen. Nach Spitzen-Ergebnissen in Königsbrunn, Küps, Ingolstadt und einem Auslandsstart in Italien gilt sie als Anwärterin auf einen erneuten Sieg im Großen Preis von Nördlingen.

Die Konkurrenz ist aber ebenfalls gut in Form. Allen voran Hans-Peter Konle, der bei seinem Hausturnier in Küps drei schweren Springen gewann, darunter die erste Qualifikation zum Bayern-Championat der Nürnberger Versicherung. Im Großen Preis von Küps war er im Umlauf noch Zweiter und musste sich erst nach einem gewagten Ritt im Stechen geschlagen geben. Die zweite Qualifikation zum Bayernchampioinat in Ingolstadt-Hagau hat Lawrence Green (Ampermoching) gewonnen. Auch er startet wieder auf der Kaiserwiese.

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Hans-Günther Goskowitz, der neue Ingolstadter Kreismeister, hat ebenfalls mit Siegen auf sich aufmerksam gemacht. Auf der Kaiserwiese ist er genau so bekannt wie etwa Patrick Afflerbach (Königsbrunn), Tobias Bachl (Postmünster), Hartwig Bendel (Ehingen), Stephanie Boniberger (Au-Hallertau), Verena Karle (Gerstetten), der dreimalige Bayernchampion Soenke Kohrock, Tobias Mayer (Königsbrunn), B-Kader-Mitglied Wolfgang Puschak (Augsburg), Marcus Rieger (Tübingen), Vorjahresmeister Edwin Schmuck (Illertissen), Vorjahresmeisterin der Jungen Reiter Julia Schönhuber, Mario Walter (Killingen), Maximilian Weishaupt (Jettingen) und Maximilian Ziegler (Meltingen). Auch sie kommen für Siege und Platzierungen in Frage.

In Nördlingen geht es aber nicht nur um den Großen Preis, sondern auch um die dritte Qualifikation zum Bayernchampionat sowie um ein gutes Abschneiden in der „Youngster Tour“ und den Qualifikationen zu den Bundeschampionaten. Nördlingen ist die letzte Möglichkeit, sich noch einen Startplatz in Warendorf zu sichern. Eingebettet sind die Qualifikationen in die Süddeutschen Championate der fünf- und sechsjährigen Spring- und Dressurpferde. In den Süd-Championaten werden die „Cracks von Morgen“ getestet, nicht nur im Parcours, sondern auch im Dressurviereck. Dort geht es bei den drei- und vierjährigen Reitpferden in den Süddeutschen Championaten ebenfalls um die „Fahrkarten“ zu den Bundeschampionaten. In diesen Wettbewerben werden neben bekannten Dressurreitern wie Andrea Dlugos (Ostalb), Meike Lang (Winnenden), Karin Heß-Müller (Schwäbisch Gmünd), Jörg Schrödter (Riedheim) und Uwe Schwanz (Waldhauser Hof) auch auf die Championate spezialisierten Nachwuchskräfte um die Titel und die Nominierung für Warendorf konkurrieren. Viele von ihnen wie Nicola Haug (Birkhof), Ines Knoll (Ostrach), Melanie Lott (Marbach), Kai Pawloska (Moritzburg) oder Susanne Peters (München) haben bei den Bundeschampionaten in Warendorf schon Erfahrungen gesammelt. Uwe Schwanz und Meike Lang waren Mitte Juli in Ingolstadt im Viereck überaus erfolgreich.

Das Aufeinandertreffen von Jung und Alt mit jungen Pferden in fremder Umgebung verleiht diesen Ritten eine besondere Note. Für vierjährige Springpferde aus süddeutscher Zucht gilt es in Nördlingen, sich in der Serie „PSA“ für das Finale beim internationalen Turnier in Donaueschingen zu qualifizieren. Im letzten Jahr ist dies unter anderen Mario Walter (Killingen) geglückt. Den Auftaktsieg in Tübingen sicherte sich Nicole Ostermann (Obersulm). Im „Gert Gussmann Cup“ wetteifern vierjährige Dressurpferde ebenfalls um den Einzug ins Finale. Die erste Qualifikation in Leutkirch hat Ines Knoll gewonnen. Für Züchter interessant sind Springen in der schweren Klasse für sieben- bis neunjährige Vererber, die im Verzeichnis der Arbeitsgemeinschaft der Süddeutschen Hengsthalter registriert sind.

Und wer noch kein im Sport einsetzbares Pferd besitzt, kann sich bei der Süddeutschen Elite-Fohlen-Auktion am 23. Juli abends eine entsprechende Option sichern ...

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