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Basketball

26.01.2019

Die guten Nachbarn aus dem Breisgau

Aleksandra Racic zielstrebig auf dem Weg zum Korb. Auch sie gehörte am vergangenen Sonntag beim wichtigen Heimsieg gegen Saarlouis zu den Schlüsselspielerinnen der Xcyde Angels.
Bild: Jochen Aumann

Mit den Eisvögeln aus Freiburg verbindet die Angels unter anderem die sportliche Philosophie, den eigenen Nachwuchs stetig weiter zu entwickeln

Zwei Jahre musste man warten, bis man endlich einmal wieder zu Besuch ins Nachbarbundesland nach Freiburg fahren kann. Die Eisvögel sind nicht nur geografisch Nachbarn, auch in der Tabelle steht man Seite an Seite auf den Rängen sechs und sieben. Mit dem äußerst wichtigen Sieg am vergangenen Sonntag haben die Xcyde Angels einen großen Schritt in Richtung Ligaerhalt gemacht, und die Stimmung im Nördlinger Lager ist seitdem spürbar gelöster. Die Rieserinnen befinden sich also klar im Aufwind und können den neu gewonnenen Schwung vielleicht auch mit ins Breisgau nehmen.

Doch auch bei den Eisvögeln läuft es in letzter Zeit alles andere als schlecht. Gegen den hohen Favoriten aus Keltern konnte der Aufsteiger in eigener Halle einen fulminanten Überraschungserfolg feiern und auch dem mehrfachen Meister TSV Wasserburg unterlagen sie nur knapp. Trotz allem gehen die Angels sicher nicht als krasser Außenseiter in die Partie. Bereits im Hinspiel konnte man sich vor eigenem Publikum deutlich mit 72:55 durchsetzen, allerdings erst mit einer Energieleistung im letzten Viertel, als den Freiburgern nach staugeplagter Anreise sichtlich die Luft ausging. Einer der Schlüssel zum Erfolg war aber auch die starke Verteidigung gegen Centerin Kristen Gaffney. Im Vergleich zu den meisten anderen Ligakonkurrenten hatte man die US-Amerikanerin gut unter Kontrolle und erlaubte ihr nicht allzu viele Punkte.

Die Eisvögel haben die zwei besten Scorerinnen der Liga in ihrem Team. Neben Gaffney, die zusätzlich zu ihrer Rolle als beste Werferin auch noch die meisten Rebounds sammelt, erzielte auch ihre Landsfrau Kelly Moten bereits weit über 200 Punkte in dieser Saison. Auf diese beiden gilt es wieder besonders Acht zu geben, eine Herausforderung für die Nördlinger Defense. Weitere internationale Unterstützung kommt aus Kanada, Lettland und Bosnien-Herzegowina. Ansonsten setzen die Verantwortlichen des USC auf einige junge deutsche Spielerinnen. So gehören unter anderem Luana Rodefeld und Sara Kranzhöfer, die beide schon in den Jugendnationalmannschaften aktiv waren, zu den Leistungsträgerinnen.

Die Angels freuen sich auf eine sicherlich umkämpfte Partie in einer stimmungsvollen Halle. Neben der eigenen Hermann-Keßler-Halle ist die Spielstätte im Breisgau die mit den meisten Fans und der besten Atmosphäre der Liga. Der Besuch bei den Nachbarn verspricht also ein Highlight der Saison zu werden. Ob sich die Rieserinnen als gute Gäste erweisen und die zu vergebenden Tabellenpunkte dort lassen, wird sich zeigen. Ein Auswärtssieg würde die beiden Teams noch näher zusammenrücken lassen. Dann wäre man nämlich punktgleich und der direkte Vergleich würde die Xcyde-Girls vor den Eisvögeln platzieren. Na dann, auf weiterhin gute Nachbarschaft ...

Beginn der Partie ist am Samstagabend um 19.30 Uhr. (kge)

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