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Basketball-Regionalliga

27.02.2019

Die sonstige Stärke wird zum Schwachpunkt

TSV-Frauen zeigen in Litzendorf ungewohnte Abwehrfehler

Am vergangenen Spieltag waren die Regionalliga-Frauen des TSV bei der BG Litzendorf zu Gast. Da die Krankheitswelle im Nördlinger Team zugeschlagen hatte, konnte man nur mit einem dezimierten Kader in Oberfranken antreten. Auf die Leistungsträgerinnen Isabella Schenk und Louisa Mussgnug mussten die Rieserinnen komplett verzichten, und auch die mitgereisten Akteurinnen waren teilweise angeschlagen. Dennoch war es natürlich das Ziel, sich nach dem starken Heimspiel ähnlich gut zu präsentieren und die Punkte mit nach Hause zu nehmen.

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Allerdings starteten die Gäste denkbar schlecht in die Partie. Die ersten Minuten wurden völlig verschlafen, und es konnten lange Zeit kaum eigene Punkte erzielt werden. Beim 8:2 aus Sicht der Litzendorferinnen war es Stephanie Sachnovski, die im Angriff die Verantwortung übernahm. Sie agierte selbstbewusst und war maßgeblich daran beteiligt, dass ihr Team den ersten Spielabschnitt doch noch mit 13:11 für sich entscheiden konnte.

Im zweiten Viertel überzeugten die Gastgerinnen mit einer herausragenden Trefferquote, bei der über die ganze Partie hinweg fast jeder Wurf von außen seinen Weg in den Korb fand. Die Nördlingerinnen wurden unterdessen fast ausschließlich von Mona Berlitz im Spiel gehalten, die ihre Schnelligkeit immer wieder geschickt ausspielte. Zur Halbzeit war beim 25:31 immer noch alles drin.

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Problematisch wurde es, als der Lauf der Heimmannschaft auch nach der Pause nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Rieserinnen, die normalerweise über eine stabile Defense ins Spiel kommen, verteidigten streckenweise grauenhaft und ließen viel zu viele einfache Punkte zu. Die Konsequenz war ein zwischenzeitlicher Rückstand von über 20 Punkten, der vor dem letzten Viertel auf ein 41:52 verkürzt werden konnte. Im letzten Spielabschnitt wurde die Partie dann zunehmend ruppiger. Mona Berlitz konnte nur durch Fouls gestoppt werden, und auch gegen Fanny Szittya machte einige Male Bekanntschaft mit der harten Verteidigung der Litzendorferinnen. Es gelang den Nördlingerinnen zwar, noch einmal auf sieben Punkte zu verkürzen, letztlich war allerdings kein Herankommen mehr, und man musste sich mit 59:68 geschlagen geben. (kge)

TSV Nördlingen P. Steinmeyer (6/1 Dreier), A. Rappenegger, F. Szittya (11/1), S. Sachnovski (8), M. Berlitz (24), S. Keller (3), A. Sredl (3), K. Gerstmeyr (4)

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