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18.11.2017

Distanzwürfe sind Bayreuths Spezialität

Robin Seeberger zählt zu den zuverlässigen Punktesammlern der TSV-Basketballer.
Bild: Jochen Aumann

Tabellendritter bei den TSV-Korbjägern

Die Basketballherren des TSV Nördlingen erwarten am Sonntagnachmittag um 16 Uhr die zweite Mannschaft des Bundesligisten medi bayreuth als Gast in der Hermann-Keßler-Halle.

Fortuna hat es während der vergangenen Wochen mit den Nördlinger Basketballern nicht gut gemeint. Entweder mussten sie auf wichtige Leistungsträger oder auf den Mann an der Seitenlinie verzichten, konnten damit nicht an die ersten beiden Siege anknüpfen und kassierten vier Niederlagen in Serie. Dies soll sich am Sonntag wieder ändern, denn Trainer Gary Szabo hofft alle Spieler an Bord zu haben.

Die Bayreuther stiegen zwar vergangene Saison aus der 1. Regionalliga ab, erhielten aber mittlerweile enorme personelle Verstärkung, um den direkten Wiederaufstieg zu bewerkstelligen. Sie starteten mit zwei Siegen gegen Erfurt und in Leipzig, verloren anschließend aber gegen Chemnitz und in Goldbach. Sie fingen sich anschließend wieder, gewannen zunächst in Litzendorf und fegten am vergangenen Spieltag Neustadt, einen Kooperationsverein der Erstligamannschaft, mit einem 89:72-Sieg aus der Oberfrankenhalle. Dadurch kletterten sie auf den dritten Tabellenplatz. Star der Mannschaft ist der 2,11 m große US-Amerikaner Matthew Husek, der durchschnittlich 18 Punkte erzielt. Er ist nicht nur eine dominante Figur in der Zone, sondern trifft auch von jenseits der Dreipunktelinie und ist – für einen großen Spieler erstaunlich – ein ausgesprochen guter Werfer von der Freiwurflinie (81 Prozent). Ihm am nächsten kommen Small Forward Philipp Johannes (15), Forward Jonas Riesner (13), Shooting-Guard Marius Adler (13) und Point-Guard Nico Wenzl (10). Spezialität der Oberfranken sind die Dreier. In dieser Kategorie sind sie die Ligaspitze, denn durchschnittlich landen pro Spiel zehn Fernwürfe im gegnerischen Netz. Hier sollte man besonders auf die Scharfschützen Marius Adler (3 Dreier pro Spiel), Nikolas Genz (2), Nico Wenzl (2) und Pascal Heinrichs (2) achten.

Seit dem Nördlingen-Spiel nicht mehr verloren

Die Nördlinger Verteidigung wird also Etliches zu tun bekommen, sollte dabei ihre eigenen Stärken nicht vergessen und ihren Fans einen unterhaltsamen, spannenden und vor allem erfolgreichen Nachmittag bieten. Dass sie dazu in der Lage sind, haben sie gegen den aktuellen Tabellenführer Würzburg bereits unter Beweis gestellt, der seit seiner Niederlage in Nördlingen alle Spiele gewonnen hat. (leo)

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