B-Junioren-Landesliga

03.05.2012

Effektive Chancenverwertung

Der Anschlusstreffer von Marius Mader brachte nochmals Hoffnung für die Nördlinger U17 im Spiel gegen Regensburg. Am Ende stand allerdings eine weitere Heimpleite im Abstiegskampf zu Buche.
Bild: Mader

Jahn Regensburg gewinnt in Nördlingen 4:1

Nach einer 1:4-Heimpleite klingt es paradox, aber die Nördlinger U17-Fußballer waren dem neuen Tabellenzweiten der Landesliga Süd, dem SSV Jahn Regensburg, mehr als ebenbürtig.

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Das Spiel ist fast mit einem Satz zusammengefasst. Nördlingen ackerte und mühte sich redlich, doch die Regensburger schossen die Tore. Nach der ersten Phase des Abtastens kam Alexander Schröter frei zum Schuss, doch der Regensburger Keeper Nico Wagner zeigte bereits hier, dass es schwer sein würde, ihn an diesem Tage zu überwinden (15. Min.). Nördlingen blieb am Drücker, war im Mittelfeld lauffreudig und nach vorne gefährlich. In der 20. Minute spielten sich die Rieser über die rechte Seite bis auf die Grundlinie durch und nach Ellinger-Sprint sowie dessen Rückpass auf Rudolf Lehmann war erneut Regensburgs Torwart der Gewinner. Die Gäste blieben durch diagonal geschlagene Bälle gefährlich und kamen so in der 25. Minute durch einen Stellungsfehler in der Viererkette in den Rücken der Heimabwehr zum 0:1. Nördlingen war geschockt und verlor total den Faden. In den folgenden zehn Minuten verloren sie das Spiel, denn die Unordnung nutzten die Oberpfälzer nach einer Ecke per Kopfball und mit einem Solo zu zwei weiteren Toren aus - 0:3 (30./35.). Noch vor der Pause brachte Trainer Klaus Hannes Reichherzer für Jonas Sauter und Marius Mader für Thomas Ellinger ins Spiel. Mit einer Riesenmöglichkeit für Alex Schröter ging es in die Halbzeitpause. Nach einem weiten Freistoß von Sascha Hemayatkar-Fink stand Schröter im Fünfmeterraum alleine vor dem Torwart, doch dessen Reflex rettete das „zu Null“ für die Gäste.

Auch nach der Pause zeigten die TSV-Junioren weiter eine engagierte Leistung. Bereits in der 43. Spielminute erkämpfte sich Marius Mader auf der linken Seite den Ball und zog auf und davon. Doch auch er konnte Regensburgs „Zerberus“ nicht überlisten. In der 50. Minute dann aber wieder Hoffnung für den TSV. Nach einer abgefälschten Ecke von Markus Schmidt sprang Marius Mader am höchsten und vollendete mit dem Oberkörper zum Anschlusstreffer. Bei weiteren Angriffen fehlte dem TSV teilweise die Präzision im letzten Pass, aber auch oft das notwendige Glück im Abstiegskampf. Die Oberpfälzer konnten sich Mitte der zweiten Halbzeit, nachdem die Nördlinger die Offensive mit der Umstellung auf eine Dreier-Abwehrkette erhöhten, etwas befreien und donnerten mit ihrem vierten Schuss (!) im Spiel an das TSV-Gebälk (63.). Ein mustergültiger Konter (68.) brachte das 1:4 und zeigte eindrucksvoll, wie effektiv die Oberpfälzer an diesem Tag agierten. (schra)

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