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07.07.2010

Eine Saison zum Abhaken

Der Riesbürger Tennisclub erlebt eine rabenschwarze Saison. Einzig die Damen 40 1 bilden einen positiven Ausreißer, denn sie fahren weiter auf Meisterschaftskurs Richtung Bezirksliga. Ein Lichtblick diesmal auch die Herren 1, die ihren ersten Saisonsieg feiern konnten. Die übrigen Teams mussten alle klein beigeben.

Mit dem letzten Aufgebot von nur vier Spielern traten die Herren 50 die weite Reise nach Bad Wildbad in den Nordschwarzwald an. Verletzungsbedingt musste Alfred Singer von vornherein passen und auch Volker Roocks fehlte aus familiären Gründen. Die Mannschaft musste aufrücken und die letzten zwei Positionen sogar mangels einsatzfähiger Spieler unbesetzt lassen, sodass der Verbandsligist schon vor dem ersten Aufschlag mit 0:3 hinten lag. Roland Lindner, Georg Slavik, Hubert Singer und Jürgen Köhnlein spielten wacker mit, bezogen aber alle klare Zweisatzniederlagen. Mit dem Ehrenpunkt von Slavik/Singer fuhren die Rieser wenigstens nicht ganz mit leeren Händen wieder heim.

Zweiter Wochenendeinsatz

Bei den Herren 40 ist die Personalsituation ähnlich mau, sodass Georg Slavik, Hubert Singer und Jürgen Köhnlein zu ihrem zweiten Wochenendeinsatz in Giengen kamen. Während Singer erneut verlor, verhalfen Slavik und Köhnlein der abstiegsbedrohten Schneller-Truppe zu zwei Einzelerfolgen. Josef Tischinger machte den dritten Punkt und Raimund Kurz hatte den Matchgewinn vor Augen, scheiterte aber letztlich in der Verlängerung des Matchtiebreaks (6:3, 5:7, 6:7). Fast wäre Manne Vierkorn ebenfalls noch in die Verlängerung gekommen, er verlor aber den zweiten Durchgang im Tiebreak (2:6, 6:7). Recht schnell sorgten Vierkorn/Kurz für die Führung (6:2, 6:1), der fünfte Punkt wollte aber nicht mehr ins Riesbürger Doppel-Körbchen fallen.

Eine Saison zum Abhaken

Auch die Herren 1 machten eine Ausleihe bei den "Oldies". Roland Lindner verlor zwar (zweimal 3:6), sorgte aber dafür, dass das Singer-Team im Heimspiel gegen Mergel-stetten nicht aufrücken musste. Steffen Weiß musste ebenfalls eine Niederlage hinnehmen, dafür konnten Paul Slavik, Steffen Singer, Marco Lindner und Maxi Sobek eine 4:2-Führung herausspielen. Den Siegpunkt erspielte die Doppelpaarung Weiß/Sobek zum 5:4-Endstand.

Eitel Sonnenschein dagegen bei den Damen 40 1: War das Hinspiel gegen Niederstotzingen noch eine Zitterpartie, wussten Alexia Gritzbach & Co. den Heimvorteil im Rückspiel fast optimal zu nutzen und gewannen überzeugend mit 7:2. Alexia Gritzbach und Gabi Köhnlein verurteilten ihre Gegenspielerinnen gleich zur "Höchststrafe", wenig Mühe hatten auch Regina Singer (6:1, 6:3) und Heike Geiss (6:0, 6:4).

Starke Doppel-Auftritte

Nah am Punktgewinn waren auch Irmgard Lindner sowie Melanie Slavik, die im Matchtiebreak unglücklich verloren. Mit starken Doppel-Auftritten und drei blitzsauberen Siegen machten die Ladies den Sack dann endgültig zu.

Nach der Hinspielpleite von 1:8 drängte die Zweitvertretung der Damen 40 im Derby gegen Zöbingen auf Rehabilitation. Nach den Einzeln sah es noch gut aus, Inge Spieth, Marianne Faaß und Sabine Walke sorgten für einen ausgeglichenen Pausenstand von 3:3. Dann war das Pulver aber verschossen, denn im Doppel gelang den "Speedies" nichts mehr.

Abstieg steht vorzeitig fest

Die Damen 1 sind in Abtsgmünd mit 0:9 überfahren worden und stehen schon vor dem letzten Spieltag vorzeitig als Absteiger aus der Bezirksklasse 1 fest. Schade, dass die hoffnungsvollen Youngsters ihre Talente bei den Älteren (noch) nicht entfalten konnten. Mit nur knappen Niederlagen schnupperten zumindest Kerstin Rauch und Monika Vierkorn am Erfolg, für Tanja Kaufmann, Lea Geiss, Christine Slavik und Theresa Gritzbach war jedoch "Land unter". Auch in den Doppeln bot das Team kaum Gegenwehr. Für die weitere Zukunft ist hier grundlegende Aufbauarbeit zu leisten.

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