Fußball-Bayernliga Süd

18.05.2019

Entspannter Saisonausklang

Gibt seinen Schützlingen zum letzten Mal in dieser Saison Anweisungen: TSV-Trainer Andreas Schröter.
Bild: Klaus Jais

Der TSV Nördlingen kann genauso wie die Gäste aus Kirchanschöring die erfolgreiche Runde locker austrudeln lassen. Am letzten Spieltag schwingt allerdings ein bisschen Wehmut mit

Vor dem letzten Spieltag der Bayernliga Süd belegen die Fußballer des TSV Nördlingen mit 44 Punkten den achten Platz. Theoretisch können die Rieser noch Siebter werden (wenn der TSV Kottern sein Heimspiel verliert), es ist aber auch noch ein Abrutschen auf den zwölften Platz möglich. Der heutige Gegner SV Kirchanschöring liegt nur einen Punkt hinter dem TSV, wobei sich deren 43 Punkte auf 29 Heim- und 14 Auswärtszähler verteilen. Anpfiff ist bereits um 13.15 Uhr im Gerd-Müller-Stadion.

„Zum letzten Heimspiel unserer ersten Bayernligasaison möchte ich besonders den Fans und Zuschauern des TSV einfach ein großes Danke sagen für die tolle Unterstützung als 13. Mann. Ich denke, dass wir interessante Spiele hingelegt haben und sich mein Team zielgerichtet weiterentwickelt hat“, meint TSV-Trainer Andreas Schröter. Das Vereinskonzept, mit jungen Talenten zu arbeiten, trage Früchte und davon werde man auch nicht abweichen, ergänzt der TSV-Chefcoach, der bislang 25 Spieler in der Ersten eingesetzt hat. Darunter sind auch fünf Spieler mit nur einem einzigen Spiel. Schröter weiter: „Ich freue mich riesig, dass es der sportlichen Leitung gelungen ist, fast alle gut ausgebildeten und auch individuell interessanten U19-Spieler an den TSV zu binden. Gleichwohl muss ich mit großer Wehmut ab der neuen Saisonvorbereitung ohne Kapitän und Vorbild Stefan Raab, Nico Oefele, Daniel Dewein und Florian Lamprecht auskommen.“ Auch im Trainergespann wird es Änderungen geben, denn Andreas Langer wird sich primär um die Spartenleitung und die damit verbundenen Tätigkeiten kümmern. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen U23-Coach Daniel Kerscher“, blickt Schröter bereits in die Zukunft.

Gegen die Oberbayern erwartet der TSV-Coach ein offenes Spiel, das aufgrund der tabellarischen Entspannung durchaus Überraschungen in alle Richtungen beinhalten könnte. „Beide Teams haben es sich verdient, zum Ende einer intensiven Bayernligasaison endlich auch mal frei aufspielen zu können. Trotzdem denke ich, dass meine charakterstarken Jungs unsere Werte wie Respekt, Disziplin und Teamgeist mit gewohnt starker Dynamik umsetzen werden“, meint der TSV-Coach. Nach der sportgerichtlich verordneten Zwangspause werden Daniel Holzmann und Alexander Schröter sowie der vergangene Woche beruflich verhinderte Philipp Buser zum Kader zurückkehren.

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Guter Abschluss vor heimischem Publikum

Die Gäste haben die letzten vier Spiele nicht mehr gewinnen können. Nach drei Niederlagen in Folge reichte es am vergangenen Spieltag zu einem 2:2 gegen Vilzing. SVK-Trainer Michael Kostner meinte: „Unsere erste Hälfte hat mir überhaupt nicht gefallen, in der zweiten Halbzeit haben wir es dann viel besser gemacht. Die Jungs haben alles probiert und noch den nicht unverdienten Ausgleich geschafft. Somit haben wir einen guten Abschluss vor heimischem Publikum hinbekommen und können auf eine hervorragende Saison zurückblicken.“ Albert Deiter ist mit zwölf Toren der interne Trefferkönig der Gäste, gefolgt von Maximilian Streibl (6) und Manuel Jung (5). In der Fairnesstabelle sind die Gäste mit bereits drei gelb-roten und vier roten Karten übrigens an vorletzter Stelle. Der TSV Nördlingen belegt trotz der beiden Platzverweise in Vilzing den siebten Platz.

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