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Glück-Auf Appetshofen-Lierheim

12.01.2015

Erstmals ein Königspaar

Die stolzen Preisträger bei der Königsfeier des Schützenvereins Glück-Auf Appetshofen-Lierheim (stehend von links): Georg Strauß, Stefanie Wunder, Friedrich Herrmann, Martin Deuter, Thomas Geiß, Anna-Lena Birkert, Günter Bissinger sowie (sitzend): David Hauber, Monika Wallmüller und Werner Wallmüller.
Bild: Strauß

Monika und Werner Wallmüller regieren in diesem Jahr gemeinsam

Zur Königsfeier des Schützenvereins Glück-Auf Appetshofen-Lierheim konnte 1. Vorsitzender Matthias Frank zum Jahresbeginn wieder eine große Anzahl von aktiven Schützen, Schützinnen und Gästen im Schützenheim begrüßen. Frank übergab anschließend das Wort an 1. Schützenmeister Günter Bissinger, der den weiteren Abend moderierte. Dieser begann mit einem Rückblick auf das abgelaufene Vereinsjahr. Anschließend gab er die Preisträger der verschiedenen Wettbewerbe bekannt.

Die Vereinsmeisterschaft 2014 in der Schützenklasse konnte wie bereits in den Vorjahren Werner Wallmüller für sich entscheiden. Er setzte sich mit 383,5 Ringen Jahresdurchschnitt gegen Wolfgang Voack mit 364,9 Ringen souverän durch. Auf Rang drei folgte Günter Bis-singer mit 356,6 Ringen.

Bei den Damen konnte sich wie gewohnt Stefanie Wunder mit 361,2 Ringen im Durchschnitt den Titel sichern. Monika Wallmüller, die 339,3 Ringe erzielte und Susanne Löfflad mit 335,1 Ringen belegten die folgenden Plätze.

Im Jugendwettbewerb verteidigte Anna-Lena Birkert ihren Titel aus den Vorjahren. Mit 338,3 Ringen wurde sie wieder Jugendvereinsmeisterin. Magdalena Voack mit 337,3 Ringen und Fabian Rührer mit 309,7 Ringen belegten die Plätze zwei und drei.

Bei den Auflageschützen fiel die Entscheidung denkbar knapp aus. Mit einem Jahresdurchschnitt von 299,3 Ringen siegte Georg Strauß vor Reinhard Schretzmeier, der 299,2 Ringe erreichte. Dritte wurde Gisela Strauß mit 296,1 Ringen.

Mit der Luftpistole konnte sich Werner Wallmüller mit 180,1 Ringen erneut gegen Stefanie Wunder (162,2) und Georg Strauß (144,7) Ringen durchsetzen.

Die Blattl-Prämie für das beste Jahresblattl erhielt Anna-Lena Birkert für einen 2,1 Teiler. Den Preis für den besten Gesamtteiler aus drei Blattl gewann Werner Wallmüller mit einem 30,4 Teiler. Bei den Auflage-Schützen erzielte Georg Strauß mit einem 2,7 Teiler das beste Blattl. Mit einem 10,7 Teiler erreichte ebenfalls Georg Strauß den besten Gesamtteiler. Gisela und Georg Strauß wurden als fleißigste Schützen für die Meistbeteiligung an den Schießveranstaltungen geehrt.

Zur Ehrung verstorbener Vereinsmitglieder wurden Gedächtnispokale gestiftet und auf fünf Schuss herausgeschossen. Die Wertung erfolgt hier in Kombination von bestem Blattl und bester Serie in der Summe. Den Karl-Schretzmeier-Gedächtnispokal gewann Martin Deuter mit einer Gesamtpunktzahl von 44,2 Punkten. Den Willi-Wiedenmann-Gedächtnispokal konnte sich Friedrich Hermann mit 62,7 Punkten sichern. Thomas Geiß konnte sich beim Karl-Doppelbauer-Gedächtnispokal mit 23,4 Punkten durchsetzen. Beim Ingrid Barner-Seiler-Gedächtnispokal lag Bianca Kurrat mit einer Gesamtpunktzahl von 53,7 Punkten vorne.

Die Krönung des Abends waren natürlich die mit Spannung erwarteten Proklamationen der Schützenkönige 2015. Den Titel des Luftpistolen-Königs errang Werner Wallmüller mit einem 50,7 Teiler. Der Vizetitel ging an Georg Strauß, der einen 198,7 Teiler erzielte. In den Luftgewehr-Disziplinen gewann die Königsscheibe für die Auflageschützen mit einem 17,9 Teiler Georg Strauß vor Gerhard Voack (38,0 Teiler). Die Würde des Jugendkönigs errang David Hauber mit einem 69,8 Teiler. Der Vizetitel ging mit einem 74,9 Teiler an Magdalena Voack. Beim Damenwettbewerb belegte Vorjahressiegerin Claudia Ferner mit einem 44,7 Teiler den zweiten Platz. Monika Wallmüller, die einen 10,4 Teiler erzielte, wurde zur neuen Schützenliesl gekürt.

Zum Abschluss und Höhepunkt der Königsproklamation konnte ihr Ehemann Werner Wallmüller mit einem 27,2 Teiler als neuer Schützenkönig ausgerufen werden. Beide gewannen in der Vergangenheit bereits mehrfach den jeweiligen Titel. Dieses Jahr klappte es erstmals ge-meinsam. Hilfestellung hierzu leistete Wolfgang Voack, der Titelträger von 2014, der im darauffolgenden Jahr gesperrt ist. Er begnügte sich deshalb für seinen 25,1 Teiler mit dem Vizetitel. (gst)

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