Fußball-Landesliga Südwest

03.05.2016

Extraschicht für Rang zwei

Extraschicht am Tag der Arbeit: TSV-Kapitän Stefan Raab trainierte am Sonntag allein im Rieser Sportpark. Der 28-Jährige hat den Relegationsplatz um den Bayernliga-Aufstieg wieder fest im Visier: „Wir wollen die Spannung bis zum letzten Spiel in Kaufbeuren hochhalten“, sagt der 28-Jährige. „Dann sehen wir, ob wir am Ende in die Verlängerung dürfen.“
Bild: Lamberger

Die Meringer Schwächephase eröffnet dem TSV wieder eine realistische Perspektive auf die Vizemeisterschaft. Heute Nachholspiel gegen Memmingen II

Als am vergangenen Samstag Fabian Lutz vom FC Memmingen II in der 90. Minute den 1:0-Siegtreffer gegen den SV Mering erzielte, stand einerseits der FC Gundelfingen als Meister der Landesliga Südwest fest, andererseits war es für Mering die dritte Niederlage aus den letzten vier Spielen. Für den TSV Nördlingen bedeutet diese Krise des SV Mering, dass sie im heutigen Nachholspiel (Beginn 18 Uhr, Gerd-Müller-Stadion) gegen den FC Memmingen II bis auf einen Punkt zum Tabellenzweiten aufschließen könnten. Die heutige Partie ist ein Nachholspiel, es fiel am 5. März aus.

Damals bestand die Befürchtung, dass die Memminger Akteure ihre Regionalligamannschaft aufbieten würden. Hierzu besteht aber aktuell kein Anlass mehr, denn die Allgäuer haben sich durch den 1:0-Sieg über Mering aller Sorgen entledigt. Zudem hat die zweite Mannschaft ihren eigenen Kader. Der einzige Spieler der zweiten Mannschaft, der mehr als zehn Regionalligaeinsätze in der laufenden Saison hatte, ist Raffael Friedrich. Die Memminger konnten zuletzt nacheinander den FC Gundelfingen und den SV Mering bezwingen. Damit ist klar, dass die Aufgabe heute nicht einfacher ist als am Ursprungstermin. Mit Adrian Zuka (9 Saisontore), sowie Jamey Hayse und Furkan Kircicek (beide 6) sind die torgefährlichsten Akteure genannt. Auffällig in der Auswärtsstatistik sind die wenigen Gegentore der Memminger (erst 18). Nur drei Teams haben auswärts weniger als 18 Gegentore kassiert.

Es wartet also eine schwere Aufgabe auf die Rieser, die das Hinspiel hoch mit 0:4 verloren. „Wir müssen heute unsere Hausaufgaben erledigen. Wenn wir unerwartet wieder die Chance auf den zweiten Platz bekommen, dann wollen wir sie auch nützen. Man sieht, wie im Fußball selbst ein Zehn-Punkte-Vorsprung schnell aufgebraucht ist“, meint TSV-Trainer Franz Wokon, dem die Regelungen für aufstiegsberechtigte zweite Mannschaften ein Dorn im Auge sind. „Wir haben innerhalb von Bayern drei verschiedene Regelungen, das kann ich nicht nachvollziehen, weil es auch zu Ungleichbehandlungen kommt“, meint Wokon, der besonders zum Saisonende höllisch aufpassen muss, nicht einen falschen Spieler einzusetzen, da die Spielordnung viele Fallstricke bereithält. Gegen Memmingen II steht bis auf Philipp Buser und Alexander Schröter (beide Polizeidienst) der komplette Kader zur Verfügung.

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Das Restprogramm der Kanidaten um die Vitemeisterschaft:

SV Mering (53 Punkte): SC Oberweikertshofen (H), SC Fürstenfeldbruck A), SV Sportfreunde Dinkelsbühl (H).

SC Oberweikertshofen (50 Punkte): SV Mering (A), SV Egg an der Günz (H), FV Illertissen II (A).

TSV Nördlingen (49 Punkte): FC Memmingen II (H), Kissinger SC (A), TSV Meitingen (H), SpVgg Kaufbeuren (A).

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