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Volleyball-Bayernliga Süd

04.02.2020

FSV-Erste hat ihr Formtief überwunden

Jasmin Beyerle, hier beim Angriffsschlag, wurde als beste Spielerin (MVP) ausgezeichnet und zeigte wie das gesamte Team von FSV I starke Leistungen.
Bild: Bernhard Liebhäuser

Sicherer Heimsieg gegen Tiefenbach bedeutet gute Ausgangsposition im Kampf um Platz zwei. Marktoffingen II muss sich mit einem Zähler begnügen

Drei Spiele, vier Punkte – das war die Wochenendbilanz der beiden Bayernligateams des FSV Marktoffingen. Drei Punkte gegen Tiefenbach gingen auf das Konto der Ersten, die ihre Form wieder gefunden hat und für den Endkampf um Platz zwei gerüstet scheint. Einen wichtigen Punkt brachte die Zweite aus Abensberg (2:3) mit nach Hause. Ein wichtiger Punkt, der den Abstand zum Abstiegsrelegationsplatz auf fünf Zähler hält. Allerdings wollte es tags darauf gegen den FC Tiefenbach, der im Ries übernachtet hatte, nicht so recht klappen und es gab eine überraschend deutliche 0:3-Niederlage.

Die FSV-Erste war vom Start weg „on fire“. Vor allem die beiden Mitten Kristin Löfflad und Jasmin Beyerle punkteten – von Zuspielerin Theresa Wizinger glänzend in Szene gesetzt – spektakulär. Da auch die Außen Eva-Maria Schröter, Maria Altenburger und Lisa Müller viel Druck ausübten und Libera Simone Klaus als Abwehrchefin alles im Griff hatte, ließen die FSV-Trainer weitgehend die gleiche Sechs auf dem Feld. Die Satzergebnisse von 25:15 und 25:13 spiegelten die Überlegenheit des FSV deutlich wider. Im dritten Satz gab es wie aus heiterem Himmel einen echten Betriebsunfall. Klare Vorsprünge, zuletzt 24:21, hatten beim FSV inklusive Trainerteam die Aufmerksamkeit gekostet. Man ließ mehrere Chancen leichtfertig aus und hatte übersehen, dass Tiefenbach nicht umsonst auf Platz vier stand. Diese nutzten ihre erste Chance an diesem Tag konsequent zur Spielstandsverkürzung aus (26:24). Bis zum 10:10 im vierten Satz war es ein umkämpfter Satz, doch dann kehrten die Sicherheit und die Spielfreude beim FSV zurück. Man spielte wieder spektakulär und fehlerfrei und holte sich mit 25:18 den Sieg.

Am Samstagabend trat die FSV-Zweite beim Tabellensechsten Abensberg mit dem Ziel an, unbedingt Punkte zu holen, um den Abstand auf München Ost, das einen Sieg gegen Schlusslicht Lohhof geholt hatte, nicht zu arg schrumpfen zu lassen. Nach einem spannenden Fünf-Satz-Spiel schafften sie auch das Minimalziel von einem Punkt. Abensberg hatte den besseren Start (17:25), doch der FSV glich postwendend aus (25:23), weil Laura Geiß am Aufschlag starke Nerven zeigte. Auch den erneuten Rückstand (19:25) konterten die Rieserinnen mit ihrem stärksten Satz (25:17). Im Tiebreak waren nach einer starken Aufschlagserie von Laura Geiß vom 6:8 bis zur 11:8- Führung sogar zwei Punkte möglich. Abensberg nutzte aber seine Heimkulisse für den Endspurt zum 15:12.

FSV-Erste hat ihr Formtief überwunden

Der späte Spielbeginn in Abensberg und die Rückkehr gegen Mitternacht waren nicht förderlich für die Form beim Spiel gegen Tiefenbach. Die FSV-Zweite fand zu keinem Zeitpunkt zu der begeisternden Spielweise, die sie oftmals gerade zu Hause auszeichnete. Zwar gab es in jedem Satz einen Knackpunkt, an dem es auch zu einer Wende hätte kommen können. Doch gerade in diesen Phasen unterliefen ihnen leichte Fehler. Tiefenbach, das die weitaus längere Erholungsphase gehabt hatte, zeigte enorme Spielfreude und viele gute Ideen. Sie lagen über alle drei Sätze immer in Führung und entschieden das Spiel verdient mit 3:0 (25:19, 25:17, 25:17) für sich. (jw)

FSV 1: Theresa Wizinger, Marie Deißler, Steffi Stimpfle, Kristin Löfflad, Jasmin Beyerle, Maria Altenburger, Milena Bergdolt, Lisa Müller, Melli Dauser, Eva-Maria Schröter, Simone Klaus, Kathi Neuner. –FSV 2: Marlene Klaus, Jenny Stempfle, Carina Willig, Verena Deffner, Madeleine Gerth, Sandra Hirsch, Antonia Leberle, Laura Geiß, Cindy Helmschrott, Anna-Maria Stelzle, Nadine Willig.

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