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Volleyball Regionalliga

20.01.2015

FSV wird überrumpelt

Eva-Maria Schröter (Nr. 1) war maßgeblich mit daran beteiligt, dass es im 2. Satz lange so aussah, als könnte der FSV die Wende herbeiführen.
Bild: jw

Marktoffingen verliert gegen Rottenberg

Die alte Binsenweisheit des Sports, dass es Gegner gibt, die einem liegen und solche die einem überhaupt nicht liegen, bewahrheitete sich am Sonntag für die Regionalligadamen des FSV Marktoffingen beim Heimspiel gegen den TSV Rottenberg. Diese erwischten gegen den FSV nun schon zum wiederholten Male einen Sahnetag und gewannen nach einer überragenden Vorstellung wie schon im Vorrundenspiel mit 3:0. Kaum zu glauben, dass dieser Gegner sechs Punkte hinter dem FSV rangierte, dafür aber um so verständlicher, wie sie dem Tabellenführer Esting die einzige Niederlage verpassen konnten.

Vom ersten Aufschlag weg überrumpelten die Unterfranken die Rieserinnen mit viel Power im Aufschlag und Größenvorteilen über die Außen. Beim Stand von 2:10 hatte Coach Josef Wizinger schon beide Auszeiten verbraucht. Mit der Hereinnahme von Maresa Stimpfle (Zuspiel), Verena Klaus (Mitte) und Sandra Beyerle (Außen) beruhigte sich das Spiel etwas und die FSV-Damen konnten nun selbst Akzente setzen. Am dichtesten dran waren sie beim 10:14. Rottenberg hatte aber immer im Angriff über die Außen eine Gegenantwort parat und gewannen den ersten Satz sicher mit 25:16.

Ab dem zweiten Satz zeigten die FSV-lerinnen eine Reaktion. So wollten sie sich vor vollen Rängen nicht abkanzeln lassen. Als erste blies Eva-Maria Schröter mit 7 klasse Aufschlägen und tollen Angriffen aus dem Hinterfeld bis zur 9:2-Führung zum Gegenangriff. Der FSV war im Spiel, weil er nun gefährlicher aufschlug und variabler angriff. Beim 22:18 hatten sie sich einen vielversprechenden Vorsprung erspielt, den aber eine Rottendorfer Aufschlägerin zum Schmelzen brachte (22:23). In der aufregenden Endphase fehlte das Quäntchen Glück und Rottenberg jubelte beim 27:25 zum zweiten Mal. Noch einmal nahm man sich beim FSV viel vor, jedoch der Start in den 3. Satz ging völlig daneben. Bei Rottenberg klappte einfach alles und beim FSV nichts.

Erst beim aussichtslosen Rückstand von 1:13 bekam man wieder Zugriff auf das Spiel. Viel zu spät. Beinahe wäre es noch einmal spannend geworden, als Verena Klaus 6 Aufschläge bis zum 16:23 durchbrachte. Ein Linienball beendete die kleine Hoffnung und die Rottenberginnen bejubelten mit 16:25 ihren Sieg und ihre außergewöhnliche starke Vorstellung. (jw)

FSV: Theresa Wizinger, Simone Stark, Eva-Maria Schröter, Melanie Dauser, Steffi Oettle, Maresa, Rebekka und Steffi Stimpfle, Sandra Beyerle, Verena Klaus,

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