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Fußball-Bayernliga Süd

09.09.2018

Fünf Volltreffer für den TSV Nördlingen

Alexander Schröter war beim klaren Nördlinger Heimsieg gegen den FC Ismaning an allen fünf TSV-Toren beteiligt. <b>Foto: Mack</b>
Bild: Mack

Das Schröter-Team feiert gegen den FC Ismaning seinen bislang höchsten Heimsieg. Ein Akteur ist an allen Toren des Heimteams in irgendeiner Form beteiligt.

550 Zuschauer im Gerd-Müller-Stadion sahen den höchsten Heimsieg des Bayernligisten TSV Nördlingen in der laufenden Saison. Gegen den auswärts nach wie vor sieglosen FC Ismaning siegten die Rieser 5:1 (4:0), wobei die ersten drei Treffer zwischen der 19. und 25. Minute fielen. Die Tore erzielten der starke Alexander Schröter (2), Kapitän Philipp Buser (2) und der lauffreudige Daniel Holzmann.

Gegenüber der 0:4-Niederlage in Kottern nahm TSV-Trainer Andreas Schröter eine Änderung vor: Der als Trauzeuge verhinderte Stefan Raab wurde durch Jakob Mayer ersetzt, der mit seinem ruhigen und sicheren Aufbauspiel positive Akzente setzte. Die ersten Szenen hatten die Gastgeber, doch eine scharfe Holzmann-Flanke pflückte Torwart Sebastian Fritz herunter und als Schröter Luis Heinzlmeier den Ball abnahm und dann quer auf Dewein spielte, wurde dieser noch geblockt (2./5.). Die Oberbayern spielten in den ersten 20 Minuten durchaus mit: Nach einem von Tobias Killer schnell ausgeführten Freistoß brachte Bastian Fischer keinen Druck mehr hinter den Ball und nach einem nicht geahndeten Foul an Nico Schmidt kam die Kugel zu Endurance Ighagbon, der an TSV-Torwart Michael Lutz scheiterte. Schließlich verpasste Kevin Hauk nach einer gelungenen Kombination über Kapitän Maximilian Siebald und Ighagbon den Abschluss.

Ein 40-Meter-Pass von Schmidt auf Holzmann leitete indirekt das Führungstor ein, denn nach der anschließenden Ecke wurde ein Holzmann-Schuss zum abseitsverdächtigen Schröter abgefälscht, der schneller am Ball war als Heinzlmeier (19.). Nur zwei Minuten später das 2:0, vorbereitet durch Dewein und Schröter und vollstreckt durch Philipp Buser aus wenigen Metern. Es kam noch besser: Holzmann leitete das 3:0 ein, das er dann nach Stationen über Schröter und Buser selbst erzielte (25.). Bei einem Buser-Kopfball nach Holzmann-Ecke wäre mehr möglich gewesen (30.), während den Gäste immer weniger einfiel und ihnen immer wieder individuelle Fehler unterliefen. In der 40. Minute lag das 4:0 bereits in der Luft, als Holzmann nach Vorarbeit von Buser und Dewein nur den Pfosten traf. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte doch noch das vierte TSV-Tor durch Schröter, der am linken Flügel mit Tempo davonging und sich mit einem satten Flachschuss vom Ball verabschiedete. „Auch bei hohem Spielstand hatte meine Mannschaft den Charakter, noch voll gegen den Ball zu arbeiten, erst dann kommt so ein Ergebnis zustande. Wir haben eine richtig geile erste Halbzeit gespielt mit einem tollen Zug zum Tor. Unser Plan ist aufgegangen, vor allem auch mit den Räumen hinter den Außenverteidigern“, meinte TSV-Trainer Schröter zum starken Auftritt der ersten Hälfte.

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Im zweiten Durchgang zeigten die Gäste, dass sie nicht gewillt waren, sich weiter vorführen zu lassen. Eine gute Gelegenheit zur Verkürzung des Ergebnisses hatte Bastian Fischer, der einen Elfmeter so schwach schoss, dass Torwart Lutz sogar sicher hielt. Zuvor war Hauk von Florian Lamprecht gefoult worden (53.). Dann landete ein Eckball von Fischer nach einer Hauk-Flanke an der Lattenunterkante und der Nachschuss von Taiki Fujita wurde geblockt. Es war nun ein abwechslungsreiches Spiel und angesichts des klaren Spielstandes eine ungewohnt entspannte Situation für die Zuschauer. Gleichwohl ergaben sich bei Schüssen von Lamprecht, Dewein und Schröter Gelegenheiten zum Beifall. „Die Mannschaft hat sehr laufintensiv gearbeitet, deshalb waren die Aktionen in der zweiten Halbzeit nicht mehr so zwingend“, meinte Coach Schröter, der froh war, dass Jonas Halbmeyer trotz seiner Leistenprobleme durchhielt. „Er wird mit seinen 21 Jahren immer cleverer und spielt gute und sichere Bälle“, so Schröter. Beispielsweise in der 70. Minute, als er klasse auf Dewein passte, doch beim Zuspiel in die Mitte war Schröter fast schon schneller als der Ball. Eine Minute später das 4:1, als die linke Abwehrseite offen war und Hauk nach einem Zuspiel von Spielführer Siebald traf. Die letzten Szenen vor dem Schlusspfiff des guten Schiedsrichters Björn Söllner (TSV Schonungen, Gruppe Schweinfurt) hatten die Einheimischen, bei denen Jakob Mayer sehr gut im Spiel war. Auch Felix Käser zeigte eine starke Leistung, wobei er jedes Kopfballduell gewann. Pech im Abschluss hatte Dewein nach einem HackenZuspiel von Schröter, doch Sekunden später doch das 5:1 durch den überlegten Abschluss von Buser nach Zuspiel von Schröter, der damit in irgendeiner Form an allen fünf Toren beteiligt war.

TSV Nördlingen Lutz; Käser, Schmidt (ab 67. Geiß), Lamprecht, Michel, Mayer, Holzmann (ab 59. Bosch), Halbmeyer, Dewein, Buser (ab 85. Meir), Schröter.

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