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Fußball

21.06.2019

Fünfmal gibt’s die volle Punktzahl

Gelungener Neulingslehrgang (hintere Reihe von links): Jona Raab, Alexander Linse, Florian Schmidt, Manuel Lohmeir, Ehrenobmann Wolfgang Fontaine. Mittlere Reihe: Sebastian Stadlmayr (Lehrteam), Marc Hertlein, André Wilke, Yannik Kindlein, Bastian Völk, Richard Haas, Clauspeter Heger (Lehrteam). Vorne: Jonathan Schädle (Lehrteam), Pascal Qorolli, Nico Quarti, Kevin Schroeder, Tobias Mayinger, Kai Rusch, Julia Buser und Obmann Tobias Heuberger.
Bild: David Fischer

Insgesamt 15 Teilnehmer beim Schiedsrichter-Neulingslehrgang in Huisheim. Zehn davon stehen der Gruppe Nord für künftige Spieleinsätze zur Verfügung

Insgesamt 15 Teilnehmer fanden sich im Sportheim des BC Huisheim ein, um sich im Rahmen eines Wochenendlehrgangs zum Fußballschiedsrichter ausbilden zu lassen. Dabei stellten sie fest, dass das Fußballregelwerk komplexer ist, als man annehmen könnte.

Der Freitagabend begann mit dem Ausfüllen der notwendigen Unterlagen und Formulare, bevor sich die Referenten und Teilnehmer im Rahmen einer Vorstellungsrunde bekannt machten. Es folgte ein Überblick über das Schiedsrichterwesen, wobei auf die handelnden Personen, Strukturen und Zuständigkeiten eingegangen wurde. Im Anschluss an diese Einführung standen die ersten Kernregeln (Regel 3 „Spieler“ und Regel 5 „Der Schiedsrichter“) auf dem Programm. Die beiden Regelvorträge, für die jeweils rund 45 Minuten angesetzt waren, vermittelten neben allgemeinen Grundlagen auch teils recht spezifisches Regelwissen. Den Abschluss des ersten Abends bildete ein Referat zum Handspiel, das durch die Analyse mehrerer Videoszenen darauf abzielte, eine möglichst einheitliche Regelauslegung zu erreichen.

Praxiseinheit und Videoschulung füllen den Nachmittag

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Volles Programm dann am zweiten Lehrgangstag. Nach einer kurzen Wiederholung war die wichtigste der Kernregeln (Regel 12 „Verbotenes Spiel und unsportliches Betragen“) an der Reihe. In diesen Bereich sind sämtliche Regelübertretungen zu verorten, die mit Foulspiel, Reklamation, Rückpass usw. zu tun haben. Durch Einspielen von Videoszenen sollte zudem verdeutlicht werden, wann welche persönliche Strafe (gelbe oder rote Karte) angemessen ist. Zwischen den Vorträgen zum Freistoß und Strafstoß lockerte eine Platzbegehung das Programm auf. Der Nachmittag war mit einer ausgedehnten Praxiseinheit auf dem Platz, einem Referat zu Assistenten und einer weiteren Videoschulung gefüllt.

Am Sonntag stand nach einer Wiederholung und der Vorstellung einer weiteren Kernregel (Regel 11 „Abseits“) unmittelbar die Prüfung an. Diese besteht aus insgesamt 30 Fragen, wobei auf jede komplett richtige Antwort zwei Punkte vergeben werden. Von insgesamt 60 möglichen Punkten sind 50 zum Bestehen nötig. Diese Hürde wurde aber von jedem Teilnehmer problemlos gemeistert – fünfmal wurde sogar die volle Punktzahl erreicht. Neben der Besprechung des Regeltests wurde den Neuschiedsrichtern gezeigt, wie man seinen Account verwalten kann und welche Aufgaben bei den ersten Spielleitungen auf sie zukommen. Zum Abschluss der intensiven drei Tage zogen Lehrgangsleitung und Teilnehmer ein positives Fazit.

Während mit Kevin Schroeder (SSV Höchstädt), Bastian Völk (TSV Welden) und André Wilke (SV Untermenzing) drei Kameraden für andere Gruppen ausgebildet wurden, nahmen mit Julia Buser (SV Wechingen) und Richard Haas (Lauber SV) auch zwei Traineranwärter teil, die lediglich drei Spiele im Rahmen ihrer C-Schein-Ausbildung leiten müssen. Somit kann sich die Schiedsrichtergruppe Nordschwaben über zehn neue Unparteiische freuen, die bereits in den nächsten Wochen bei den letzten Spielen der C-Junioren eingesetzt werden. Das sind im Einzelnen:

Marc Hertlein (SpVgg Altisheim-Leitheim), Yannik Kindlein (TSV Oettingen), Alexander Linse (VfL Westendorf), Manuel Lohmeir (SpVgg Brachstadt-Oppertshofen), Tobias Mayinger (Eintracht T.R.B.), Pascal Qorolli (TSV Wemding), Nico Quarti (SV Megesheim), Jona Raab (SV Niederhofen-Ehingen), Kai Rusch (FC Maihingen) und Fabian Schmidt (TSV Bäumenheim). (tohe)

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