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Nördlingen

15.06.2020

Fußball: So planen die Bayernligen die Restsaison

Szene aus dem Bayernliga-Hinspiel TSV Schwabmünchen - TSV Nördlingen (0:1) mit Stefan Meisel (weißes Trikot), dem etwas verdeckten Andreas Kaiser und Patrick Michel. Das Rückspiel findet erst im Mai 2021 statt.
Bild: Klaus Jais

Plus Das Coronavirus hat auch im bayerischen Fußball-Betrieb einiges durcheinander gewürfelt. Nun hat der Bayerische-Fußball-Verband (BFV) verkündet, wie es für Vereine wie den TSV Nördlingen weitergeht.

Gemäß der Spitze des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) soll es „keinen monatelangen Leerlauf“, sondern „flexible Spielmöglichkeiten mit sportlichem Wert“ geben. Dann, wenn die wenigen noch zu absolvierenden Spieltage der Saison 2019/20 abgeschlossen und trotzdem zahlreiche Wochen im Rahmenterminkalender übrig sind. Schließlich wird es keine Spielzeit 2020/21 geben und die aktuelle Saison wird gemäß Verbandsbeschluss bis Mitte Mai 2021 verlängert.

Auf die Gegebenheiten der Saison Rücksicht nehmen

Die beiden Bayernligen planen einen eigenen Ligapokal-Wettbewerb, der einen Regionalliga-Direktaufsteiger ausspielen wird. Auf die Gegebenheiten der jeweiligen Region Rücksicht nehmend und abhängig von der Anzahl der noch zu absolvierenden Runden sollen bayernweit Modelle entwickelt werden, die für eine sportlich attraktive Restsaison sorgen. Während in manchen A-Klassen nur noch sieben Spieltage zu absolvieren sind, haben die beiden Bayernligen noch elf Runden offen und haben nun bereits erste Modelle entwickelt. In zwei Blöcken sollen die restlichen noch zu bestreitenden elf Spieltage absolviert werden.

So sehen die aktuellen Planungen aus

Die 32 Bayernligisten (ohne die beiden zweiten Mannschaften Jahn Regensburg II und 1860 München II) bestreiten bereits Anfang September in zwei Runden (geplant: 1./5. September) eine eigene Bayernliga-Qualifikation für den Bayerischen Totopokal 2020/21: Runde eins mit 20 Mannschaften, Runde zwei mit zwölf weiteren gesetzten Teams (womöglich die besten sechs der beiden Bayernligen). Die elf Zweitrundensieger qualifizieren sich für die erste Hauptrunde im Bayerischen Totopokal 20/21, die ab Oktober starten soll.

Fußball: So planen die Bayernligen die Restsaison

In Liga-Block eins sollen (falls möglich) in den Monaten September und Oktober 2020 die Spieltage 24 bis 28 plus die noch offenen Nachholspiele (acht im Norden, drei im Süden) bestritten werden.

In Liga-Block zwei folgen in den Monaten April und Mai im kommenden Frühjahr die restlichen sechs Spieltage 29 bis 34 sowie daran anschließend die Relegation.

Im Ligapokal wird sogar ein Direktaufsteiger ausgespielt

Zusätzlich soll ein eigener Bayernliga-Ligapokal-Wettbewerb installiert werden, der von der „LAG Lösung Spielbetrieb und Pokal-Verbandsebene“ präferiert wird. Der Ligapokal solle Teilnehmer für den Bayerischen Totopokal 2021/22 und sogar einen Regionalliga-Direktaufsteiger ermitteln. Angedacht sind eine Vorrunden-Gruppenphase (mit Hin- und Rückspielen) sowie eine Zwischenrunde für die Sieger, eine Trostrunde für die ausgeschiedenen Teams und eine abschließende Finalrunde (im K.o.-System ohne Rückspiele). Die beiden Ligapokalsieger der Bayernligen Nord und Süd sollen anschließend einen Direktaufsteiger zur Regionalliga Bayern (falls die Lizenzierung der jeweiligen Teams vorliegt) ausspielen.

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