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Tischtennis

27.11.2019

Gegen starken Konkurrenten Sahnetag erwischt

Der Nördlinger Marcel Kirschner beim Aufschlag.
Foto: Nhan Tran

Nördlingen I setzt sich gegen den direkten Verfolger Firnhaberau überraschend deutlich durch

Ein wenig sprachlos wirkte Tobias Liebl nach dem Sieg seiner Mannschaft über den direkten Verfolger TSV Firnhaberau Augsburg. „Ich habe unser Team selten so stark gesehen“, resümierte er, „anders wäre ein 9:2 gegen diesen Gegner auch nicht möglich gewesen.“

Statt des erwarteten zähen Ringens sahen die Zuschauer in der Schillerhalle bereits in den Doppeln dominant auftretende Nördlinger – 2:1 hieß es vor Beginn der Einzelrunde. Siege im vorderen Paarkreuz erhöhten rasch zum 4:1, bevor Sven Svendsen gegen einen fulminant aufspielenden Andreas Hohoff die einzige Einzelniederlage seines Teams hinnehmen musste. Eugen Berg bezwang nach hartem Kampf den derzeit erfolgreichsten Spieler im mittleren Paarkreuz der Liga. Zum Erfolg verhalf ihm beim 3:1 gegen Michael Kern seine peitschende Rückhand, mit der er das Spiel phasenweise nach Belieben diktierte.

Da sich auch Marcel Kirschner und Tobias Liebl mit klaren Siegen gegen das nominell stärkste hintere Paarkreuz der Spielklasse schadlos hielten, stand ein 7:2 auf der Anzeigetafel – der Sieg rückte in greifbare Nähe. André Hock ging dann in seinem zweiten Einzel gegen Patrick Buehler mit gehörigem Respekt an den Tisch, hatte er doch in der vergangenen Saison eine seiner wenigen Niederlagen gegen den Augsburger Noppenspezialisten hinnehmen müssen. Nach verlorenem ersten Satz ließ Hock jedoch wenige Zweifel an seinem Willen zur Revanche aufkommen. Einem 14:12 im zweiten Satz ließ der Spitzenspieler des TSV zwei klare 11:5 folgen und gewann mit 3:1.

Da der Heimmannschaft an diesem Abend nahezu alles zu gelingen schien, war es nur folgerichtig, dass Ilja Gross im Anschluss auch die engste Partie gegen Stephan Kern mit 11:7 im fünften Satz für sich entschied und das 9:2 sicherte. Entscheidend war die Taktik des Nördlingers, der im Verlauf der Saison sichtlich an Leistungsvermögen gewonnen hat. Anstatt es gegen den Augsburger Defensivkünstler mit der Brechstange zu versuchen, zwang Gross dem Gegner sein Spiel auf: Weiche Eröffnungstopspins und konsequentes Nachgehen führten zum Erfolg.

Angesichts der hohen Leistungsdichte der Liga blickte Liebl schon kurz nach dem Spiel auf die nächste Begegnung: „So sehr wir uns über diesen Sieg freuen, so wichtig ist es, dass wir gegen unseren nächsten Gegner, den SSV Höchstädt, ebenso fokussiert auftreten. Es gibt in dieser Liga keine einfachen Spiele.“

Die Spielstatistik Hock/Svendsen – Buehler/Wildfeuer 3:1, Gross/Kirschner – Kern/Hohoff 1:3, Berg/Liebl – Kern/Lutz–eier 3:1, Hock – Kern 3:1, Gross – Buehler 3:1, Svendsen – Hohoff 0:3, Berg – Kern 3:1, Kirschner – Lutzeier 3:0, Liebl – Wildfeuer 3:1, Hock – Buehler 3:1, Gross – Kern 3:2

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